Rezession zu Ende - Italiens BIP sinkt nicht mehr

Nach über zwei Jahren ist die Rezession in Italien zu Ende. Im dritten Quartal 2013 wurde ein Bruttoinlandprodukt (BIP) von Null Prozent gegenüber dem Vorquartal gemeldet. Damit wurde die negative Serie unterbrochen, die im dritten Quartal 2011 begonnen hatte, teilte Italiens Statistikamt Istat mit.

Gegenüber dem Vergleichsquartal 2012 wurde ein Minus von 1,8 Prozent verzeichnet, was über den Erwartungen der Experten lag. "Wir haben die Krise noch nicht überwunden. Auf Jahresbasis sind die Resultate immer noch negativ", kommentierte Italiens Industriellenchef Giorgio Squinzi.

Der Konsumentenschutzverband Codacons betonte, dass Italien de facto das einzige OECD-Land sei, dass immer noch in der Krise stecke. Zwar sei im kommenden Jahr ein Plus von 0,1 Prozent des BIP zu rechnen, doch das werde kaum an der schwierigen Wirtschaftslage im Land ändern.

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