Schwellenländer verhelfen Unilever zu Umsatzplus

Eine robuste Nachfrage in den Schwellenländern hat dem britisch-niederländischen Konsumgüterkonzern Unilever ein Umsatzplus beschert. Im zweiten Quartal sei auf vergleichbarer Basis fünf Prozent mehr verkauft worden, teilte der Hersteller von Ben & Jerry's Eis, Knorr-Suppen und Dove-Pflegeprodukten am Donnerstag mit.

In den Schwellenländern lag das Plus bei 10,3 Prozent - und damit leicht unter den 10,4 Prozent des Vorquartals. In den Industriestaaten hielten sich die Verbraucher eher zurück. Wegen der Konjunkturflaute in Europa und den USA sei dort der Umsatz um 1,3 Prozent zurückgegangen, erklärte der Konzern. Das größte Plus erzielte der Anbieter von Magnum-Eis, Rexona-Deos und Domestos-Reiniger weltweit bei Pflegeprodukten und Haushaltsreinigern. Zugleich machte Unilever kaum Anzeichen einer Verbesserung in Europa und den USA aus.

Der operative Gewinn sei im abgelaufenen Halbjahr um 14 Prozent auf 3,9 Mrd. Euro geklettert, teilte der Hersteller weiter mit. Der Nettogewinn stieg um 13 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro.

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