A&O Hostels wirbt ohne Influencer

Kehrtwende

A&O Hostels wirbt ohne Influencer

Seit dem Start im Jahr 2000 sind die A&O Hostels und Hotels eine preiswerte und gute Wahl für Städtereisende in Deutschland, Österreich, Tschechien, Dänemark, Italien und den Niederlanden. Auch in Sachen Werbung setzt die größte Hostelkette Europas immer wieder markante und viel beachtete Meilensteine im umkämpften Markt um neue Hotelkunden und weitere wichtige Marktanteile.
Der neueste Coup: Das Engagement exzellent vergüteter Instagram- und Youtube-Influencer findet bei A&O keine Fortsetzung. Ab sofort stellt man hier kein Geld mehr für das vormals so hoch gepriesene Influencer Marketing zur Verfügung.

Anziehungskraft des Influencer Marketings auf dem Prüfstand

Über einen langen Zeitraum beherrschte in den Marketingabteilungen vieler Unternehmen ein Thema die Tagesordnung: das Influencer Marketing. Es versprach scheinbar grenzenlose Möglichkeiten strategisch wichtige Markenbotschaften mit Hilfe der Meinungsführer auf Twitter, Instagram, Youtube und vielen anderen digitalen Kanälen zu verbreiten. Der Plan: Ihre Empfehlungen sollten das Kaufinteresse und Kaufverhalten ihrer Follower und die Beliebtheit bedeutender Marken in den sozialen Netzwerken gezielt steigern.

Großer Hype um Influencer unbegründet

Doch was auf den ersten Blick aussieht, als würde es beinahe zwangsläufig perfekt funktionieren, zeigt schon nach geraumer Zeit bei der angestrebten werbestrategischen Wirkung eindeutige Schwächen. Thomas Hertkorn, Head of Online Marketing der A&O Hostels and Hostels, kennt sie: „Kaum messbarer direkter Impact“, „unverhältnismäßig hohe Kosten“ und nicht zuletzt die insgesamt sehr geringen Möglichkeiten der eigenen redaktionellen (Qualitäts)kontrolle haben bei A&O deshalb letztlich zum Umdenken und zur radikalen Kehrtwende beim künftigen Nicht-Einsatz der Influencer geführt.

Mehrwert für Hotelgäste im Vordergrund

Mehr als 24.000 Betten, mehr als 4 Millionen Übernachtungen jährlich und ein Wachstum von mehr als 15 % pro Jahr – die A&O Hostels und Hotels bieten ihren Gästen ausgezeichnete Qualität. Getreu der Maxime: „best value for money“ wird man deshalb in Zukunft auf Influencer „als Kostentreiber“ ganz bewusst verzichten. Denn insbesondere in der Hotelbranche ist der tatsächliche Mehrwert der Influencer sehr gering: Der weitaus größte Teil der Hotelgäste vertraut nämlich noch immer in puncto Hotelattraktivität, dessen Leistungen, Zimmerpreisen und seinen vielfältigen Gästeservices auf das eigene Urteilsvermögen – und lässt sich somit selbst von besonders authentisch, vertrauenswürdig, sympathisch und kompetent wirkenden Influencern nicht in der Hotelwahl beeinflussen. Insofern spielen die Influencer folgerichtig auch im Marketing-Mix  und der werblichen Kampagnenarbeit in der Zukunft des Unternehmens keine Rolle mehr.

Relevanz der Marke ist entscheidend

Ob Influencer oder Follower: mit besonderem Fokus auf den Hotelsektor zeigt sich, dass Hotelbucher ganz sicher immer nach dem besonderen Mehrwert für sich suchen, um ihre Freizeit, ihren Urlaub oder die Geschäftsreise möglichst unbeschwert und zu günstigen Konditionen zu genießen. Insofern ist die Entscheidung von A&O gegen das Influencer Marketing weit mehr als nur ein wichtiges Statement und Ausrufezeichen innerhalb der Branche, sondern ebenso ein ganz klares Bekenntnis zu noch mehr Qualität in allen angebotenen Leistungsbereichen. So steigen letztlich nicht nur die Relevanz der Marke im Kundenbewusstsein, sondern ebenso auch ihre ohnehin schon großen europaweiten Beliebtheitswerte.   


 

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