Weihnachtszeit ist Schmuckzeit

Mit Diamanten überraschen

Weihnachtszeit ist Schmuckzeit

Auch lässt sich mit Schmuck vieles ausdrücken, wofür sonst die Worte fehlen. Liebe und Zuneigung beispielsweise. Eine besondere Geste ist zweifellos das Verschenken eines Diamant-Schmuckstücks. Was aber ist überhaupt wichtig, wenn es um die Wahl des Steins geht? Und können auch eigene Diamanten verwendet werden?

Diamant ist nicht gleich Diamant

Der Diamant gilt als der wohl hochwertigste Edelstein überhaupt. Kein Wunder, dass er häufig auf Verlobungsringen und ganz besonderen Schmuckstücken prangt. Und auch wenn die Entstehung der Steine laut Medien noch genauer erforscht werden muss, bleibt der Zauber gleich. Bei der Bewertung eines Diamanten und der Wahl des passenden Steins kommen im Allgemeinen die berühmten "4 C" zum Tragen. Hierbei handelt es sich um Clarity, Cut, Color und Carat. Diese sollen hier ausführlicher beschrieben werden:

Clarity: Die Reinheit des Diamanten

In nahezu jedem Diamanten finden sich kleine Einschlüsse. Das ist nicht weiter schlimm, denn oft lassen sie sich mit bloßem Auge nicht erkennen. Was die Reinheit betrifft, werden dennoch Qualitäts-Abstufungen vorgenommen. Diese gliedern sich wie folgt:

  • Lupenrein, auch als flawless bezeichnet, ist ein Diamant, wenn es weder Einschlüsse noch Makel gibt. Solche Diamanten lassen sich am Markt so gut wie nie finden. Und zeigt sich doch einmal einer, ist der Preis entsprechend hoch.
  • "Internally Flawless" sind Diamanten, in deren Inneren keine Einschlüsse zu finden sind. Auf der Oberfläche können kleinere Makel auftreten, die jedoch in aller Regel sehr gering ausfallen. Auch diese Kategorie gehört zu den absoluten Raritäten.
  • "Very, very small inclusions" ist die nächste Abstufung. Hier weist der Diamant extrem kleine Einschlüsse auf, die sogar Experten unter dem Mikroskop kaum erkennen können. Weiterhin handelt es sich um nahezu makellose Steine mit klarem Leuchten.
  • Bei einem Diamanten mit "Very small inclusions" lassen sich die vorhandenen Einschlüsse noch immer nicht ohne Lupe erkennen. Erst bei zehnfacher Vergrößerung werden sie sichtbar.
  • "Small inclusions" beschreibt das Vorhandensein von Einschlüssen, die durchaus auch mit bloßem Auge erkannt werden können. Hier ist es wichtig, dass der Käufer genau auf ihre Position im Diamanten achtet, um einen optischen Makel auszuschließen.

Color: Die Farbe des Steins

Überraschung: Diamanten sind nicht immer farblos. Um Käufern bei der Auswahl etwas unter die Arme zu greifen, verwenden Experten die praktische Unterteilung der Farben mit Hilfe von Buchstaben. Die Skala reicht hier von D bis hin zu Z. Genau bedeutet dies:

  • Diamanten mit der Farbbezeichnung D und E gelten als hochfein-weiß
  • Die Farbbezeichnung F und G steht für feines Weiß,
  • Mit H erhalten Kunden einen weißen Diamanten,
  • bei I und J ist der Diamant leicht getönt weiß,
  • K und L beschreiben "getöntes Weiß",
  • Getönt (Top Cape oder Cape) ist ein Diamant der Kategorien M, N und O,
  • Q sowie R stehen für leichtes Gelb
  • und S bis Z schließlich für gelbe Diamanten.

Allgemein gilt: Je weiter vorne der jeweilige Buchstabe im Alphabet auftaucht, desto hochwertiger ist auch der Diamant.

Cut: Der Schliff

Wie brillant ein Diamant strahlt, wird von dessen Schliffgrad bestimmt. Bei diesem Kriterium handelt es sich um ein besonders wichtiges, denn es beeinflusst die Strahlkraft des Steines deutlich. Experten verwenden die Cut-Abstufungen, um die Lichtbrechung des Steins genauer zu beschreiben.

Diamant - Weihnachtsgeschenke - Bild 1 © cygig - Pixabay.com
Der Schliff wird von Meisterhand ausgeführt.

Auch hier gibt es Kategorien:

EX (Excellent Cut): Dieser seltene Schliffgrad wird nur perfekt geschliffenen Diamanten zuteil.
VG (Very Good Cut: Hier ist die Brillanz etwas geringer als bei EX Diamanten, aber noch immer wunderschön.
G (Good Cut): Bei G-Diamanten finden sich etwas weniger optimale Proportionen und eine etwas geringere Lichtreflexion.
M (Medium Cut): Ein solcher Diamant reflektiert das Licht gut, unterscheidet sich qualitativ jedoch deutlich von den oberen Klassen.
P (Poor Cut): Diese Diamanten gelten als nicht optimal proportioniert. Sie reflektieren viel Licht zur Seite und nach unten, weswegen sie weniger brillant erscheinen.

Carat: Das Gewicht des Edelsteins

Wie schwer ein Diamant ist, geben Experten mit Hilfe der Maßeinheit Carat (auch Karat) an. Käufer sollten jedoch nicht den Fehler machen, ein möglichst hohes Gewicht mit besonders großen Diamanten zu verknüpfen, denn das wäre falsch. Erst das Zusammenwirken von Carat mit Schliff, Tiefe und Größe der Tafel zeigt, wie groß der Stein tatsächlich wirkt.

Daher sollte das Hauptaugenmerk beim Kauf eines Diamanten auf der Tafel, der Tiefe und dem Schliff, nicht aber auf der Karatzahl liegen, wenn das Schmuckstück seiner Trägern in Bezug auf dessen Größe entsprechen soll. Je größer die Tafel, also der von oben sichtbare Bereich, ist, desto stärker wächst der Größeneindruck. Bei der Tiefe des Diamanten verhält es sich umgekehrt. Sie beschreibt, wie hoch der Stein von seiner Spitze bis zum oberen Ende ist. Es gilt: Je größer der Wert, desto kleiner der optische Eindruck. Was den Schliffgrad betrifft, wirkt sich dieser ebenfalls auf die gefühlte Größe des Steines aus. Ein hoher Schliffgrad sorgt dank der starken Reflexion für einen optisch größeren Diamanten.

Eigene Diamanten verschenken

Ist an dieser Stelle klar, welcher Diamant zum ausgewählten Geschenk passt, sind Schenkende bereits einen großen Schritt vorangekommen. Auch lassen sich Steine und deren Angaben auf diese Weise leichter vergleichen und wählen. Was aber ist, wenn im Schließfach bei der Bank noch ein Diamant liegt, der seit vielen Jahren auf den richtigen Moment wartet?

Diamant - Weihnachtsgeschenke - Bild 2 © JValley678 - Pixabay.com
Auch eigene Diamanten können zu Schmuckstücken verarbeitet werden.

In diesem Fall ist es selbstverständlich möglich, auch einen vorhandenen Stein in ein schönes Schmuckstück fassen zu lassen. Entscheidend ist dabei jedoch, dass sich ein Experte dieser Aufgabe annimmt und den Stein seiner technischen Maße entsprechend behandelt. Der Schmuckhersteller Baunat macht vieles anders, weswegen er sich auch für diese Aufgabe anbietet. Die Gründer von Baunat sind erfahrene Diamanthändler und führen dieses Kunstwerk bereits in der vierten Generation aus. Die Kenntnis der Edelsteine, deren Verarbeitung und deren beste Platzierung innerhalb eines Schmuckstücks wurden den Gründern also sprichwörtlich in die Wiege gelegt. Das Unternehmen sitzt in Antwerpen, arbeitet jedoch auch für Kunden aus vielen anderen Ländern.

Und ist das Schmuckstück dann einmal fertig, kann es der geliebten Person feierlich überreicht werden. Ein Erfolg wird das sicherlich, denn schon 2013 gehörte Schmuck zu den beliebtesten Geschenken der Österreicher. Entscheidend ist ab diesem Moment nur noch die richtige Pflege des Steins und auch der umliegenden Edelmetalle. Schließlich soll die Freude über ein so wertvolles Präsent viele Jahre lang anhalten.
 

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