31. Jänner 2019 10:19
Weltweite Vergleich
Wien bei Startup-Ranking auf Platz 4
Studie zeigt, dass Österreich besser als sein Ruf ist.
Wien bei Startup-Ranking auf Platz 4
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Der aktuelle „Global Talent Competitiveness Index“ (weltweiter Talent-Wettbewerbsfähigkeits-Index) hat 114 Städte rund um die Welt darauf hin untersucht, wo das am besten gelingt. Und der Sieger liegt nicht in Kalifornien und heißt schon gar nicht Berlin, sondern etwas überraschend Washington D.C. Die amerikanische Hauptstadt hat sich vor Kopenhagen und Oslo durchgesetzt.

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Wien weit vor deutschen Spitzenreitern

Mit Wien und Zürich folgen weitere europäische Städte vor Boston. Unter den ersten zehn landeten mit Ausnahme von Südkoreas Hauptstadt Seoul (10.) nur europäische und amerikanische Städte. Deutsche Metropolen schafften den Sprung nach ganz vorne allerdings nicht. Die beste Platzierung erzielte München mit Rang 20. Berlin, über dessen Startup-Szene häufig gesprochen wird, landet nur auf Platz 32, die Bankenmetropole Frankfurt auf 39.

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Kriterien

Für die Bewertung wurden die Städte bezüglich ihrer Qualitäten auf fünf Feldern bewertet: Forschung, Internationalität, Attraktivität, Entwicklungschancen und die Bedingungen im Umfeld. Der Sieger Washington schnitt dabei gleich in vier Kategorien hervorragend ab. Eine dynamische Bevölkerungsentwicklung, eine stabile Wirtschaft, eine hervorragende Infrastruktur sowie hochqualifizierte Arbeitskräfte und hervorragende Bildungseinrichtungen wie die Georgetown-University gaben den Ausschlag.

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Statement der Wirtschaftsministerin

Der Startup-Standort Österreich ist besser als sein Ruf. Es wird international gesehen, dass hier seitens der Politik viel getan wird und regelmäßig Maßnahmen für ein attraktiveres Umfeld gesetzt werden. Gerade Wien besticht durch seine geopolitische Lage und die Anbindung an den Hochschulsektor. Generell sind die Qualität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und das stabile Umfeld Erfolgsfaktoren für Österreich. Die Baustellen sind auch bekannt, etwa wenn es um den Zugang zu Wachstumskapital oder schnellere bürokratische Abläufe geht. Hier sind wir noch nicht da, wo wir sein wollen und werden entsprechende Maßnahmen setzen, grundsätzlich stimmt der eingeschlagene Weg“, so Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (Bild).

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Externer Link

Global Talent Competitiveness Index 2019