US-Börsen leichter im Frühhandel - Zinserhöhung in China belastet

Die New Yorker Aktienbörse hat am Mittwoch kurz nach Handelsbeginn mit leichteren Kursen tendiert. Bis 16.03 Uhr sank der Dow Jones um 0,11 Prozent auf 12.556,32 Zähler.

Negative aufgenommen wurden an der Wall Street vor allem die jüngsten Nachrichten aus China, hieß es. Chinas Notenbank hat die geldpolitischen Zügel zum dritten Mal in diesem Jahr angezogen. Damit unterstrich die Zentralbank der Volksrepublik, dass der Kampf gegen die steigende Inflation Vorrang hat, selbst wenn sich dadurch die Wirtschaft abkühlt.

Auch aus Europa kommen mit der Rating-Abstufung für Portugal-Anleihen durch Moody's und entsprechend schwächeren Kursen negative Vorgaben. Zudem enttäuschte des ISM-Index für den US-Dienstleistungssektor im Juni der Prognosen der Volkswirte.

Verkaufsdruck gab es wie in Europa im Finanzbereich zu beobachten. Die Papiere der Citigroup kamen um 1,95 Prozent zurück. Bank of America ermäßigten sich um 2,55 Prozent und JPMorgan verbuchten einen Kursabschlag von 1,73 Prozent.