US-Börsen nach Fed-Protokollen etwas fester

Die New Yorker Aktienbörsen haben den Handel am Mittwoch mit etwas festerer Tendenz beendet. Ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückten die Sitzungsprotokolle der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) sowie neue Unternehmensergebnisse, nachdem das Aluminiumunternehmen Alcoa mit seinen Zahlen am Dienstag nach Börsenschluss die Berichtssaison für das zweite Quartal eröffnet hatte.

Der Dow Jones stieg um 0,47 Prozent auf 16.985,61 Zähler. Wie aus dem heute Abend veröffentlichten Fed-Protokollen, den sogenannten "Minutes", hervorgegangen ist, könnte das Milliarden-Anleihen-Kaufprogramm der Fed möglicherweise schon im Herbst beendet werden. Voraussetzung sei, dass der Aufwärtstrend der US-Wirtschaft anhalte. Daneben zeigte man sich in der US-Notenbank zusehends beunruhigt über die nachlässige Haltung von Investoren gegenüber wirtschaftlichen Risiken. Einige Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses (FOMC) warnen vor der gestiegenen Risikoneigung an den Finanzmärkten.

Den Sorgen der US-Notenbanker standen zur Wochenmitte jedoch gute Unternehmenszahlen von Alcoa gegenüber. Diese sorgten für eine freundliche Stimmung an den Märkten. Dank des beschleunigten Konzernumbaus hat der Alu-Konzern im zweiten Quartal mehr umgesetzt und verdient als von Experten erwartet worden war: Alcoa fuhr einen Gewinn von 138 Mio. Dollar ein, nach einem Verlust von 119 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Aktien kletterten bis Handelsschluss um 5,66 Prozent auf 15,69 Dollar nach oben.

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