US-Börsen schließen klar im Minus

Die New Yorker Aktienbörsen haben den Handel am Dienstag einheitlich mit klaren Kursverlusten beendet. Der Dow Jones fiel um 139,81 Einheiten oder 0,84 Prozent auf 16.429,47 Zähler.

Belastet wurden die Notierungen von schwachen Daten aus China sowie von der wieder zunehmenden Furcht der Anleger vor einer baldigen Anhebung des Leitzinssatzes der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), kommentierten Marktteilnehmer.

Hinzu kamen neuerliche Sorgen um eine Verschärfung des Konfliktes zwischen Russland und dem Westen, sagten Börsianer. So hat der Kremlchef Wladimir Putin mit einer Reaktion auf die Sanktionen der Europäischen Union und der USA gegen sein Land im Ukraine-Konflikt gedroht. Im späten Handel haben sich die USA zudem besorgt über eine Verstärkung russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine geäußert.

Klare Kursverluste gab es im Dow Jones bei Technologie- und Ölwerten zu beobachten. Ans Ende des Leitindex rutschten Intel mit minus 3,61 Prozent ab. Weiters rangierten Chevron (minus 2,50 Prozent) und ExxonMobil (minus 1,93 Prozent) unter den größten Kursverlierern.

Daneben rückten AIG-Aktien in den Blickpunkt, nachdem das Unternehmen einen deutlichen Gewinnanstieg für das zweite Quartal verkündet hatte. Der AIG-Chef Robert Benmosche sprach von "soliden Ergebnissen". Die Titel schlossen um 0,87 Prozent leichter bei 52,20 Dollar.

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