US-Börsen zur Eröffnung wenig verändert erwartet

Nach dem schwachen Vormonat zeichnet sich in den wichtigsten US-Indizes zu Beginn der neuen Woche ein Stabilisierungsversuch ab. Eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn legte der Future auf den Dow Jones Industrial marginal um 0,05 Prozent zu. Der Terminkontrakt auf den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq-100 stieg um 0,04 Prozent.

Nach dem Kursrutsch des Dow von über fünf Prozent im Jänner gilt es für die Anleger, das statistisch schlechte Omen für das Gesamtjahr erfolgreich zu verdrängen. Erschweren könnten dies einmal mehr Nachrichten aus China, die weitere Hinweise auf ein Abkühlen der Konjunktur liefern. Die Stimmung der Einkaufsmanager im Dienstleistungsgewerbe fiel im Jänner auf den tiefsten Stand seit mindestens zwei Jahren. In der Industrie zeigte sich ein ähnliches Bild. Hier liegt der Stimmungsindikator nur noch knapp im Expansionsbereich.

US-Daten folgen erst eine halbe Stunde nach Handelsbeginn mit dem ISM des verarbeitenden Gewerbes und den Bauausgaben.

Die Nachrichtenlage zu den Unternehmen ist dünn. Nach positiven Berichten im Anlegermagazin Barron's sollten die Aktien General Motors und Bed, Bath & Beyond im Auge behalten werden. Einen Blick sollten Anleger zudem auf Eli Lilly werfen nach einer Patentklage von Sanofi.

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