Corona-Krise

TUI streicht 8.000 Stellen - Jeder zehnte Job fällt weg

 Der der deutsche Reisekonzern TUI will wegen des Geschäftseinbruchs durch die Corona-Pandemie rund 8.000 Arbeitsplätze abbauen. TUI solle gestärkt aus der Krise hervorgehen. "Aber sie wird eine andere TUI sein und ein anderes Marktumfeld vorfinden als vor der Pandemie. Das macht Einschnitte erforderlich", erklärte TUI-Chef Fritz Joussen am Mittwoch.
 
Damit soll etwa jede zehnte der mehr als 70.000 Stellen weltweit wegfallen. Die Verwaltungskosten sollen um 30 Prozent sinken, Investitionen zurückgefahren werden. Der Tourismus gehört zu den am schwersten von der Krise betroffenen Branchen. TUI sicherte sich in Deutschland einen staatlich garantierten Überbrückungskredit von 1,8 Milliarden Euro. Aktuell verfüge das Unternehmen über 2,1 Milliarden Euro liquider Mittel.
 
In den ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres von Oktober bis Februar stieg der Umsatz um sechs Prozent auf 6,0 Milliarden Euro. Das operative, um Einmaleffekte bereinigte Ergebnis belief sich in der Wintersaison auf ein Minus von 240 Millionen Euro, was eine Verbesserung um ein Fünftel gegenüber dem Vorjahr war. Mitte März setzte TUI dann das Reiseprogramm aus, zuletzt bis Mitte Juni. Jetzt bereitet der weltweit größte Reiseveranstalter die Hotels in Europa auf eine Eröffnung vor. "Die Saison startet später, könnte dafür aber länger dauern", erklärte TUI.
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