Budapester Verkehrsbedienstete streiken

Die Bediensteten der Budapester Verkehrsbetriebe (BKV) sind Dienstag (12. Jänner) früh in einen unbefristeten Streik getreten. Während die Metro- und S-Bahn-Züge fahrplangemäß verkehrten, waren nur wenige Straßenbahnen und kaum Autobusse unterwegs, berichtete das Internet-Portal "index". Dem Streikaufruf hatten sich 14 von 25 Fachgewerkschaften angeschlossen. Dabei geht es um Lohnforderungen der Arbeitnehmervertretungen.

Zuletzt waren die BKV wegen der Korruptionsskandale ihrer Manager in die Schlagzeilen geraten. In den vergangenen Wochen waren der Chefjurist des Unternehmens und die ehemalige Leiterin der Personalabteilung verhaftet worden. Ein weiterer Mitarbeiter der Rechtsabteilung wird per Haftbefehl gesucht.