Wiener Börse im Frühhandel leicht erholt

Die Wiener Börse ist am Freitag mit leichten Gewinnen in den Handel gestartet. Der ATX befestigte sich bis 9.45 Uhr um 0,49 Prozent auf 2.301,67 Punkte. Der Markt konnte sich damit leicht von den kräftigen Vortagesverlusten erholen.

Am Donnerstag hatte der ATX nach einer Verschärfung der Ukraine/Russland-Krise 2,09 Prozent verloren. Nach Angaben der NATO nimmt Russland mit mehr als tausend eigenen Soldaten an den Kämpfen in der Ostukraine teil. Die Regierung in Moskau hat dies zurückgewiesen.

Etwas erholen konnten sich in der Früh auch die Bankwerte. Erste Group stiegen um 0,42 Prozent auf 19,31 Euro. Raiffeisen legten 1,10 Prozent auf 20,18 Euro zu. Die beiden Banken hatten am Vortag besonders unter der Lage in der Ukraine gelitten. Die Aktie der stark in Russland engagierten Raiffeisen Bank International hatte am Donnerstag noch mehr als fünf Prozent verloren.

Für Nachrichten sorgte auch die langsam auslaufende Ergebnisberichtssaison. Strabag fielen nach Vorlage von Ergebnissen um 1,18 Prozent auf 20,60 Euro. Der Baukonzern hat seine Verluste im ersten Halbjahr 2014 gegenüber der Vorjahresperiode etwas abgebaut. Das Betriebsergebnis (Ebit) verbesserte sich um 12 Prozent auf minus 107,98 Mio. Euro. Der Konzernverlust sank von 101,8 auf 93,1 Mio. Euro.

Wichtige Impulse werden jetzt von den im Tagesverlauf noch anstehenden Konjunkturdaten aus Europa und den USA erwartet. Der Einkaufsmanagerindex dürfte einen wichtigen Hinweis auf den am Montag anstehenden ISM-Index liefern, schreiben die Analysten der Helaba.