Wiener Börse rutscht leicht ins Minus

Die Wiener Börse hat sich heute, Montag, am Nachmittag bei gutem Volumen mit sehr knapp behaupteter Tendenz gezeigt. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 2.590,91 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 3,48 Punkten bzw. 0,13 Prozent.

Die Euphorie nach den schwachen US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag klinge langsam ab, hieß es von Marktteilnehmern. Am Freitag hatte ein überraschend niedriger Stellenaufbau die Hoffnung geschürt, dass die US-Notenbank Federal Reserve ihr Anleihenkaufprogramm nun doch nicht so rasch wie angekündigt zurückfahren könnte.

Unter den Einzelwerten setzten sich die Papiere der Telekom Austria (TA) mit einem kräftigen Plus von 4,46 Prozent an die Indexspitze. Wie bereits angekündigt hat die TA einem Pressebericht zufolge heute die Erhöhung der Aktivierungsentgelte beschlossen. Neu ist, dass auch künftig bestehende Kunden bei der Verlängerung ihrer Verträge eine Bearbeitungsgebühr zahlen müssen, berichtete "Die Presse" und berief sich dabei auf eine Facebook-Mitteilung von A1.

Bankwerte zeigten sich hingegen von ihrer schwächeren Seite. Erste Group verloren 0,37 Prozent und Raiffeisen Bank International (RBI) sackten um 2,62 Prozent ab. RBI-Chef Karl Sevelda sagte heute zur "Presse", dass zwölf Angebote für die ukrainische RBI-Tochter Aval am Tisch lägen. Weiters hat die jüngste Kapitalerhöhung der RBI den Anteil des Hauptaktionärs, die Raiffeisen Zentralbank, von 78,5 Prozent auf 60,7 Prozent verwässert.