Wiener Rentenmarkt am Nachmittag uneinheitlich

Der Wiener Rentenmarkt hat sich heute, Dienstag, am Nachmittag mit uneinheitlicher Tendenz gezeigt. Nachdem im frühen Handel noch Zugewinne eingefahren worden waren, konnte der festere Trend nach den positiv in den Handel gestarteten US-Aktienmärkten nicht in allen Fristigkeiten fortgesetzt werden. Vor allem Spanien steht im Zuge seiner Bankenkrise weiter im Fokus der Anleger.

"Die Tür zu den Märkten steht uns derzeit nicht offen", sagte Finanzminister Cristobal Montoro heute dem Radiosender Onda Cero. Der Grund liege in den hohen Zinsen, die Spanien für seine Staatsanleihen bieten müsse. Dennoch verwehrt sich die spanische Regierung weiter, den Euro-Rettungsfonds EFSF zu konsultieren, obwohl Montoros Aussage ein erstes Indiz für ein solches Vorgehen sein könnten, hieß es von Marktteilnehmern.

Der EFSF hat 1,99 Mrd. Euro am Kapitalmarkt eingesammelt. Er konnte sich noch günstiger verschulden als zuletzt.

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