Wiener Rentenmarkt im Späthandel etwas leichter

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Der Wiener Rentenmarkt hat am Dienstagnachmittag mit etwas schwächeren Notierungen tendiert. Während die Staatsanleihen mit 30- und zweijähriger Laufzeit unbewegt notierten, mussten zehnjährige und fünfjährige Emissionen leichte Kursverluste hinnehmen.

An dem heutigen Tag standen keine relevanten Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, hieß es von den Helaba-Experten. Im Zentrum des Interesses drängte sich daher die heute und morgen stattfindenden Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgerichtshof in Karlsruhe. Dabei wird über eine mögliche Überschreitung des Mandats der EZB, durch die angedachten Anleihenkäufe von Euro-Krisenländern, entschieden. Zusätzlich soll geklärt werden ob der Hilfsfonds ESM im Kampf gegen die Schuldenkrise ein rechtskonformes Mittel ist.

Gegen 16.30 Uhr notierte die Leitemission am europäischen Rentenmarkt, der deutsche Euro-Bund Future mit September-Termin, mit 142,65 um 20 Basispunkte unter dem Schluss-Stand vom Vortag (142,85). Heute Mittag notierte der Rentenfuture mit 142,42. Das Tageshoch lag bisher bei 142,78, das Tagestief bei 142,02, die Tagesbandbreite umfasst damit bisher 76 Basispunkte. In Frankfurt wurden bisher etwa 987.892 September-Kontrakte gehandelt.

Die Rendite der 30-jährigen heimischen Bundesanleihe lag am Nachmittag bei 2,71 (zuletzt: 2,71) Prozent, die der letzten zehnjährigen bei 1,78 (1,74) Prozent, jene der letzten fünfjährigen bei 0,68 (0,63) Prozent und die Rendite der letzten zweijährigen Emission betrug 0,10 (0,10) Prozent.

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