Wiener Rentenmarkt im Späthandel etwas schwächer

Der Wiener Rentenmarkt hat seine Gewinne aus dem Frühhandel am Donnerstagnachmittag teilweise wieder abgegeben. Die Renditen stiegen in allen Laufzeiten etwas an, bei längerfristige Anleihen vergrößerte sich zudem der Abstand zu vergleichbaren deutschen Titeln.

Im Vormittagshandel hatte sich der Rentenmarkt gestützt von der Entscheidung der US-Notenbank Fed gezeigt, ihre monatlichen Käufe von langfristigen Staatsanleihen und Immobilienpapieren in der Höhe von 85 Mrd. Dollar vorerst nicht zu drosseln. Die Aussicht auf mittelfristig hohe Liquidität stützte nahezu alle Anlagesorten, von Aktien über Devisen und Rohstoffe bis hin zu Staatsanleihen.

Belastet zeigten sich heute insbesondere portugiesische Staatsanleihen, nachdem die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) am Vortag eine Abstufung der Kreditwürdigkeit angedroht hatte. Bereits vor dieser Mitteilung emittierte Portugal zwar kurzläufige Geldmarktpapiere , musste dafür aber die höchsten Renditen des Jahres anbieten.

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