Wiener Rentenmarkt im Späthandel mit Abschlägen

Der Wiener Rentenmarkt hat am Freitagnachmittag mit Abschlägen tendiert. Während am Vormittag längerfristige Staatstitel noch kleine Gewinne verzeichnet hatten, rutschten die Kurse am frühen Nachmittag ab. Damit bewegten sich die Anleihen wieder einmal im Gleichlauf mit den Aktienmärkten, die ebenfalls ins Minus abdrehten. Nachrichten aus den USA gaben keinen klaren Trend vor und somit blieben die Kursreaktionen darauf eher gering.

Einerseits hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der US-Region Chicago im Juni stärker als erwartet eingetrübt. Der entsprechende Index sei von 58,7 Punkten im Vormonat auf 51,6 Zähler gefallen, teilte die regionale Einkaufsmanagervereinigung mit. Volkswirte hatten nur mit einem Rückgang auf 55,0 Punkte gerechnet.

Positiv überraschte hingegen das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima im Juni. Der Index sei von 84,5 Punkten im Vormonat auf 84,1 Punkte gesunken, teilte die Universität nach endgültigen Daten mit. In einer ersten Schätzung hatte die Universität noch einen Rückgang auf 82,7 Zähler gemeldet. Volkswirte hatten nun einen Wert von 83,0 Punkten erwartet. Im Mai hatte der Indikator den höchsten Wert seit sechs Jahren erreicht.

Um 16.30 Uhr notierte die Leitemission am europäischen Rentenmarkt, der deutsche Euro-Bund Future mit September-Termin, mit 141,24 um 22 Basispunkte unter dem Schluss-Stand vom Vortag (141,46).

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