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Hausgemachte Pizza vom Grill mit einem Pizzastein

Mamma Mia!

Hausgemachte Pizza vom Grill mit einem Pizzastein

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Man kennt’s: Selbstgemachte Pizza ist lecker, aber kommt dem Original aus dem neapolitanischen Holzofen einfach nicht gleich.

Ab dem Zeitpunkt, wo der Boden endlich knusprig-braun und kross ist, hat der Belag die Konsistenz einer Schuhsohle und gefühlt jegliche Flüssigkeit eingebüßt. Die Lösung des drängenden Problems: Der Pizzastein. Fenomenale!

 

Pizzabacken wie ein Profi

Pizzasteine bestehen aus denselben Materialen wie die holzbefeuerten Steinöfen in der Pizzeria, nämlich aus den Natursteinen Speckstein, Schamotte oder Cordierit. Die Pizza wird dann direkt auf dem vorgeheizten Stein gebacken. Abhilfe bei der Positionierung auf dem Stein schaffen ein spezielles Pizzablech oder ein Pizzaschieber.

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Hausgemachte Pizza vom Grill mit einem Pizzastein
× Hausgemachte Pizza vom Grill mit einem Pizzastein

Die Vorteile: Der Pizzastein nimmt das beim Grillen entstehende Schwitzwasser auf, wodurch der Teig trocken bleibt und superknusprig wird. Aufgrund der exzellenten Wärmespeicherkapazität des Steins wird der Pizzaboden gleichmäßiger gegart. Adé verbrannte Ränder und rohes Mittelstück!

 

Anwendung

Dank der enormen Hitzebeständigkeit des Steins kann er nicht nur bequem im Backofen, sondern auch auf dem Grill genutzt werden. Ob Kohle oder Gas ist egal. Man kann ihn sogar direkt in die Glut legen.

Vor der Nutzung muss der Stein circa 20 Minuten vorheizen um die optimale Hitze zu erreichen. Das scheint ewig, wenn der Magen knurrt, aber ist der Stein einmal aufgeheizt bleibt er lange warm und kann viele schmackhafte Pizzen backen! Dabei sollte der Grill etwa 300 °C haben, wozu man lediglich einen Deckel benötigt. So erreicht man vergleichbare Bedingungen wie in einem echten italienischen Holzofen: Die Pizza wird schneller gar und der Belag bleibt saftiger.

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Hausgemachte Pizza vom Grill mit einem Pizzastein
× Hausgemachte Pizza vom Grill mit einem Pizzastein

 

Obacht!

Der Pizzastein sollte keinen plötzlichen extremen Temperaturen ausgesetzt werden, vielmehr sollte er sich langsam aufheizen, ansonsten kann der Stein springen. Aus demselben Grund hat auch eine gefrorene Tiefkühlpizza auf dem Stein nichts verloren.

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Hausgemachte Pizza vom Grill mit einem Pizzastein
× Hausgemachte Pizza vom Grill mit einem Pizzastein

 

Reinigung

Finger weg von Spülmittel oder gar Geschirrspüler! Da der Stein Feuchtigkeit aufnimmt, gelangt auch Seife in sein Inneres und bedampft bei der nächsten Nutzung die Pizza – eher ungustiös. Das gleiche gilt für große Mengen Wasser: Der Boden wird wässrig und gelingt nicht so schön knusprig. Verwendet werden dürfen leicht angefeuchtete Tücher und bei starken Verkrustungen auch gerne mal ein Ceranfeld-Schaber. Übrigens: Verfärbungen des Pizzasteins sind völlig normal. Auch eine Patina nach langer Benutzung ist dank der hohen Temperaturen hygienisch völlig unbedenklich und fürs Aroma sogar erwünscht. Im Holzofen ihres Lieblingsitalieners werden sie dieselbe entdecken!

Nun bleibt eigentlich nicht mehr viel zu sagen außer: Wir wünschen einen guten Hunger!