Lebkuchen ABC

Gewürz-Wissen

Lebkuchen ABC

Weihnachten rückt immer näher - WIRKOCHEN widmet sich deshalb dem aromatischen Lebkuchengewürz.

Lebkuchenzeit. Weihnachten ohne Lebkuchen ist wie das Süppchen ohne Salz. Neben Honig, Mehl und Nüssen dürfen die duftenden Gewürze im Lebkuchen natürlich nicht fehlen. Dabei gibt es nicht das eine Lebkuchengewürz -jeder Zuckerbäcker hat seine ganz eigene, individuelle Mischung. Typische Zutaten sind Gewürze wie Zimt, Nelken, Kardamom, Piment, Koriandersamen, Anis und einiges mehr. Das Lebkuchengewürz findet allerdings nicht nur im weihnachtlichen Gebäck Verwendung, auch in Kuchen, Desserts, Schokolade, Tee, Kaffee und sogar herzhaften Speisen macht sich das Lebkuchenaroma hervorragend. Die Gewürzmischung sollte stets trocken und luftdicht verschlossen aufbewahrt werden, damit die Aromen erhalten bleiben. Im Anschluss werden die einzelnen Gewürzzutaten kurz erklärt.
 

Lebkuchen-Gewürze

 
Zimt: Zimt ist ein Rindengewürz und besitzt ein angenehm süßes, holziges, zartes und doch intensives Aroma. Gemahlener Zimt verliert schnell an Aroma, weshalb man ihn besser nur in kleinen Mengen kauft. Generell gilt: Je blasser die Farbe von gemahlenem Zimt, umso feiner ist die Qualität. Zimt harmoniert sehr gut mit anderen süßlichen Aromen wie Anis und Nelke.

Nelken: Ganze Nelken haben die Form kleiner Nägel, in gemahlenem Zustand kommt ihre würzige Schärfe besonders gut hervor. Generell sind Nelken sehr aromatisch ,duften intensiv und schmecken fruchtig, scharf, pfeffrig und leicht bitter zugleich. Ganze Nelken halten in einem luftdichten Behälter ein Jahr und lassen sich wegen ihrer Härte nur elektrisch mahlen. In Pulverform verlieren Nelken schnell an Würzkraft.
 
Kardamom: Das Aroma der Kardamom-Kapseln ist kräftig, aber dennoch weich, frisch und fruchtig. Im Geschmack ist das erdige Gewürz zitronenartig und blumig, etwas scharf und rauchig zugleich. Bewahrt man die Kapseln luftdicht auf, halten sie sich mindestens ein Jahr. An der Luft und durch Mahlen verflüchtigen sich die ätherischen Öle der Samen recht schnell.
 
Ingwer: Mit gemahlenem Ingwer darf sowohl beim Kochen als auch beim Backen experimentiert werden. Getrockneter Ingwer ist zwar weniger aromatisch als frischer, gemahlen punktet er aber mit milder Schärfe und einem fruchtigen Aroma von Limone und Zitrone.
 
Koriander: Reife Koriandersamen haben ein süßliches, würzig-holziges Aroma und außerdem eine blumige, pfeffrige Note. Die Samen lassen sich leicht vermahlen, wobei vorheriges Rösten das Aroma verstärkt. Geschmacklich sind die Samen süß, mild und erinnern an Orangenschale.
 
Piment: Piment, oder auch Nelkenpfeffer genannt, schmeckt angenehm scharf und ist vorwiegend auf Jamaika zu Hause. Im Englischen wird Piment als "Allspice" bezeichnet, was auf die enthaltenen Nelken-, Muskat-, Zimt-und Muskatblütenaromen hindeutet. Ganze Pimentbeeren lassen sich leicht mahlen und halten luftdicht verschlossen nahezu unbegrenzt.
 
Anis: In Europa wird das sichelförmige Gewürz hauptsächlich für Kuchen, Gebäck, Brot und süße Fruchtspeisen verwendet. In Geruch und Geschmack ist Anis süßlich, fruchtig und lakritzartig. Luftdicht verschlossen, behält Anis sein Aroma für etwa zwei Jahre.
 
Muskatnuss: Das Aroma der Muskatnuss, die botanisch gesehen übrigens gar keine Nuss ist, wird oft als warm, frisch, holzig bis süßlich empfunden. Am besten kauft man Muskatnüsse ganz, da sie gemahlen schnell ihr Aroma verlieren. Luftdicht aufbewahrt, halten sie fast unbegrenzt.

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