Diese Nudel-Rezepte machen glücklich

"Pasta mia!" von Gennaro Contaldo

Diese Nudel-Rezepte machen glücklich

Wussten Sie, dass Pasta die Bildung des „Glückshormons“ Serotonin im Körper begünstigt? Spätestens wenn Sie diese traumhaften Rezepte sehen, haben Sie keinen Zweifel mehr, dass Pasta glücklich macht.

Ein Leben ohne Pasta? Für Italiener undenkbar. Und auch in heimischen Küchen dürfen die beliebten Nudelgerichte nicht fehlen. Doch Pasta kann mehr als nur Bolognese und Carbonara. Das weiß auch der aus Süditalien stammende Starkoch Gennaro Contaldo, der in Großbritannien als Mentor von Jamie Oliver berühmt wurde. Deshalb zeigt Contaldo in seinem am 20. Mai erscheinenden Buch „Pasta Mia!“ knapp 100 geschmackvolle Nudelgerichte. COOKING zeigt vorab erste Einblicke und drei innovative Rezepte, die die traditionelle italienische Teigware in den Mittelpunkt stellen.

Orecchiette fresche al pomodoro con burrata al limone - Frische Orecchiette mit Tomaten und Zitronenburrata

Orecchiette (wörtlich »Öhrchen«) ist eine traditionelle Pasta-Sorte ohne Ei aus Apulien in Süditalien. Die folgende einfache und schnell zubereitete Sauce sieht klassischer Tomatensauce zwar ähnlich – die Burrata und ein paar Spritzer Zitrone sorgen aber für den zusätzlichen Geschmackskick.

Die Orecciette sowie Burrata, ein flaumig weicher Büffelmilchkäse aus Süditalien, sind im Feinkostgeschäft erhältlich. Wer nicht extra einkaufen gehen kann oder möchte, kann auch Büffelmozzarella verwenden und die Pasta nach dem folgenden Rezept selbst machen. Tipp: Die selbstgemachte Pasta sollte vor dem Verzehr 30 Minuten im Kühlschrank aufbewahrt werden, also am besten vorbereiten, bevor der große Hunger eintritt!

Zutaten für 4 Personen:

Für die Pasta:

400 g frische Pasta orecchiette oder

  • 200 g italienisches Pastamehl »Type 00«, gesiebt
  • 5–7 EL lauwarmes Wasser

Für die Sauce:

  • 2 EL natives Olivenöl extra
  • 1 kleine Zwiebel, sehr fein gehackt
  • 325 g Datteltomaten, halbiert
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • Meersalz
  • 30 g Parmesan, gerieben
  • 250 g burrata, grob zerpflückt
  • Abrieb von 1 kleinen Bio-Zitrone
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Pasta:

  1. Das Mehl in eine große Rührschüssel füllen oder auf einer sauberen Arbeitsfläche aufhäufen.
  2. In der Mitte eine Mulde formen und nach und nach lauwarmes Wasser hinzugeben und kneten, bis der Teig glatt und nicht mehr zu trocken ist.
  3. Den Teig nach dem Glattkneten in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten oder bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

Sauce:

  1. Das Olivenöl bei mittlerer Hitze in einer Pfanne heiß werden lassen und die Zwiebel darin 2 Minuten anbraten. Tomaten und Basilikumblätter hinzufügen, ein wenig salzen und 10 Minuten garen. Dabei gelegentlich mit einem Holzkochlöffel umrühren.
  2. Inzwischen Wasser mit Salz in einem großen Topf zum Kochen bringen und die orecchiette 5 Minuten al dente garen.
  3. Die Pasta abseihen und mit dem Parmesan zur Tomatensauce geben. Gut vermengen, dann vom Herd nehmen.
  4. Mit Burrata, Zitronenabrieb und etwas schwarzem Pfeffer krönen und sofort servieren.

© David Loftus

Gnocchetti sardi con salame e pesto di pistacchio e limone – „Gnocchetti Sardi mit Salami und Pistazien-Zitronen-Pesto“

Tipp: Für eine vegetarische Option kann einfach die Salami weggelassen werden.

Zutaten für 4 Personen:

  • Meersalz
  • 325 g Pasta gnocchetti sardi
  • 100 g Mailänder Salami, klein gewürfelt

Für das Pesto:

  • 50 g Pistazien, geschält
  • Abrieb von 1 Bio-Amalfi-Zitrone (oder einer anderen Bio-Zitrone)
  • 50 g Parmesan, gerieben
  • ½ Handvoll Petersilie
  • 3 EL natives Olivenöl extra

Zubereitung:

  1. Wasser mit Salz in einem großen Topf zum Kochen bringen und die gnocchetti sardi darin al dente garen.
  2. Inzwischen alle Zutaten für das Pesto im Mixer zu einer glatten Paste mit einigen festen Stückchen verarbeiten. Dabei etwas Pasta-Kochwasser (ca. 3–4 EL) zugießen, damit sie geschmeidiger wird.
  3. Die Pasta abseihen, mit Pesto und Salamiwürfeln vermengen und sofort servieren.

© David Loftus

Torta di Rigatoni – Rigatonikuchen

Diese käsige Tomatenpasta kann einfach in eine Springform gestellt werden, und sieht nach dem Backen aus wie ein pikanter Kuchen. Genuss für alle Sinne!

Zutaten für 4–6 Personen:

  • Butter für die Form
  • Semmelbrösel zum Ausstreuen
  • Meersalz
  • 325 g Pasta rigatoni
  • 1 Handvoll Basilikumblätter, frisch gehackt
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 250 g Mozzarella, klein gewürfelt
  • 50 g Parmesan, gerieben

Für die Tomatensauce:

  • 2 EL natives Olivenöl extra
  • 1 ganze Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 800 g stückige Eiertomaten (aus der Dose)
  • ½ Handvoll Basilikumblätter
  • Meersalz

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 160 °C (Umluft) bzw. 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ränder und Boden einer Springform (20 cm ø) mit Backpapier auslegen, dann mit Butter einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
  2. Für die Tomatensauce das Olivenöl in einem Topf bei mittlerer Hitze heiß werden lassen und den Knoblauch darin 1 Minute anschwitzen. Tomaten und Basilikumblätter zufügen und mit Salz würzen. Einen Deckel auflegen und unter gelegentlichem Rühren 25 Minuten schmoren. Anschließend den Knoblauch entfernen.
  3. Inzwischen Wasser mit Salz in einem großen Topf zum Kochen bringen und die Pasta al dente garen. Gut abseihen, dann mit Basilikum, schwarzem Pfeffer sowie der Hälfte von Mozzarella, Tomatensauce und Parmesan vermengen. Leicht abkühlen lassen, bis die Pasta kühl genug zum Anfassen ist.
  4. Die Rigatoni senkrecht in die Form schlichten, bis sie ganz voll ist. Die restliche Tomatensauce darübergießen und mit dem restlichen Mozzarella und Parmesan bestreuen.
  5. Etwa 25 Minuten im Ofen backen, bis die Pasta goldgelb ist. Herausnehmen und 5 Minuten durchziehen lassen, dann vorsichtig die Form öffnen, die Pasta auf einen Teller gleiten lassen und servieren.

© David Loftus

Diese und weitere Rezepte sowie wertvolle Tipps zur Zubereitung von perfekter selbstgemachter Pasta finden Sie in Gennaro Contaldos „Pasta mia!“, das am 20. Mai im „ars vivendi“-Verlag erscheint.

© David Loftus

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