Bilanz der Todesopfer in Italien höher als gemeldet

Im Zivilschutz-Bericht fehlten 50 Tote

Bilanz der Todesopfer in Italien höher als gemeldet

712 Todesfälle an einem Tag.

Rom. Die Bilanz der Coronavirus-Todesopfer in Italien ist am Donnerstag höher als vom Zivilschutz angegeben. Die veröffentlichte Bilanz von 662 Todesopfern berücksichtigte nicht die 50 Toten, die in der norditalienischen Region Piemont gemeldet wurden. Damit stieg die Zahl der Toten am Donnerstag auf 712, am Vortag waren es noch 683 gewesen.

Die Zahl der Toten seit Beginn der Epidemie am 20. Februar kletterte somit auf 8.215 statt auf 8.165, wie der Zivilschutz am Donnerstag gemeldet hatte. Der Zivilschutz erklärte, die Region Piemont habe zu spät die aktuellen Zahlen übermittelt. Diese sollen in dem Bericht vom Freitag eingebaut werden sollen.
 
Seit Ausbruch der Epidemie hält der Zivilschutzchef täglich eine per Live-Stream gesendete Pressekonferenz ab, bei der die Italiener über die aktuelle Entwicklung der Seuche und über die Todeszahlen informiert werden. Der Termin um 18.00 Uhr ist inzwischen zu einem Fixpunkt für viele Italiener geworden.

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