Corona: Polizei stoppt Massen-Party in Berlin

Tausende feierten in Booten

Corona: Polizei stoppt Massen-Party in Berlin

Kein Abstand und kein Mundschutz: In Berlin feierten Tausende auf Booten in der Spree, als gäbe es keine Corona-Pandemie mehr.

Berlin. Am Pfingstsonntag feierten Tausende an der Spree eine "Schlauchboot-Party". Sicherheitsabstand und Corona-Masken waren dabei Fehlanzeige. Der Grund für die Zusammenkunft war die Veranstaltung "Für die Kultur – Alle in einem Boot" und wurde als Wasser-Demonstration in den sozialen Netzwerken beworben, wie "Bild" berichtet. Klub-Betreiber wollten damit auf die prekäre Lage wegen der Corona-Krise und der Maßnahmen aufmerksam machen. 

 

 

Die Versammlung führt von der Spree über den Landwehrkanal nach Kreuzberg, teilte die Polizei am Montag mit. Die Beamten schritten schließlich ein und lösten die Veranstaltung auf. Bereits ab 30. Mai sind in Berlin zwar Demos ohne Beschränkung der Teilnehmerzahl erlaubt, aber es muss dabei ein Sicherheitsabstand zwischen den Teilnehmern eingehalten werden. 

 

 

Auch auf Twitter erinnerte die Polizei nach den Lockerungen daran, dass weiter ein Mindestabstand von 1,5 Metern und die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden müssten. Diese Auflagen sind noch bis 4. Juli in Kraft. Am Pfingstsonntag war das allerdings nicht gelungen. 

Mehrere Hundert Boote befanden sich im Wasser. An den Ufern sammelten sich zahlreiche Teilnehmer. Die Polizei stoppte die Versammlung, weil das Abstandhalten weitgehend ignoriert wurde. Insgesamt tummelten sich etwa 3.000 Personen bei der Veranstaltung. 

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