Verschiebung der Sommerferien abgesagt

Corona: Schulen auch im April zu

Schule zu Hause bis mindestens Mai – jetzt auch mit neuem Schulstoff statt Wiederholung.

Wien. „Schrittweise“ will ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann die Schulen für den Unterricht wieder öffnen. Doch wann der erste Schritt dafür gesetzt wird, steht noch in den Sternen.
 
Homeschooling. „Realistisch gesehen“ gibt es bis Ende April keinen regulären Schulbetrieb, erklärte Faßmann am Dienstag. Die Lehrer müssen neue Arbeitsaufträge zusammenstellen, die Kinder diese allein oder mit Hilfe der Eltern erledigen.
 
Schulstoff. Verschärfend kommt hinzu, dass die Lehrer nun „schulautonom“ entscheiden können, ob auch neuer Stoff einfließt. Faßmann empfiehlt das nur in „weniger erklärungsinten­siven Fächern“, etwa in Geografie, nicht in Mathematik.
 
Schularbeiten. Was passiert mit den vielen versäumten Schularbeiten und Tests? Gute Nachricht für die Schüler: Diese müssen nicht nachgeholt werden.
 
Zeugnis. Ein Zeugnis gibt es trotzdem. Für die Beurteilung herangezogen werden die bisherigen Leistungen in diesem Schuljahr. Faßmann bittet, „mit Herz und Hirn“ zu beurteilen.
 
Matura. Die Entscheidung, wann die Matura stattfindet, trifft Faßmann nach Ostern. Bisher hieß es: nicht vor dem 18. Mai. Gut möglich, dass sich dieser Termin aber noch weiter nach hinten verschiebt. Der Minister verspricht: „Alle können ihren Abschluss machen.“ Eine Matura ohne Prüfung ist derzeit nicht geplant.
 
Wann ist wieder Schule? Fix ist, dass die Maturanten die Ersten sind, die wieder in die Schule kommen. Startet die Matura am 18. Mai, könnten sie ab 4. Mai wieder in der Schule sitzen. Dann könnten weitere Schüler folgen. Steigt die Zahl der Corona-Fälle weiter stark an, kann es aber auch sein, dass die Schulen bis zum Herbst geschlossen bleiben.
 
Sommerferien. Fix ist: Die Sommerferien finden im Juli und August statt. Einer Verschiebung auf Juni
Juli mit Schulstart Anfang August erteilte der Tourismus eine klare Absage.
 
Jeder Fünfte nicht erreichbar. In Brennpunktschulen gibt es zu 20 % der Schüler keinen Kontakt. Sozialarbeiter und Psychologen sollen sich jetzt um sie kümmern.D. Knob

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