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Griechenland und Kroatien sperren auf

Erster Politiker fordert Urlaub am Meer

Griechenland will ab 1. Juli seine Strände öffnen. Kroatien pocht auf „Urlauber-Korridore“.

Athen/Wien. „Im besten Fall kann Griechenland seine Tourismusaktivitäten ab 1. Juli aufnehmen, und wir arbeiten daran, dieses Ziel zu erreichen“, sagte der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis in einem CNN-Interview. Einschränkend meinte er: „Es könnte sehr spezifische Auflagen wie Fiebertests vor Besteigen der Flugzeuge geben.“
Derzeit müssen Reisende, die in Griechenland ankommen, bei ihrer Ankunft am Airport getestet und dann in ein Quarantäne-Hotel gebracht werden, bis eindeutige Testergebnisse vorliegen.
 
Urlaubsflüge. Fakt ist: Auch die Airlinie-Industrie stünde bereit: Schon jetzt können bei der Low-Cost-Airline Wizz Air Griechenlandflüge von Wien nach Griechenland gebucht werden. Ab 2. Juli fliegt Wizz Air Rhodos, Heraklion und Zakynthos an. Derzeit fliegt Wizz Air von Wien nur nach Dortmund und nach Lissabon.
 

Kroatien will einen Korridor für Anreise der Urlauber

 
Hoffnung. Deutschland öffnet die Strände an Nord- und Ostsee. Auch Kroatien ist zu einer Öffnung seiner Grenzen für Sommerurlauber aus anderen EU-Staaten bereit. Kroaten-Premier Andrej Plenkovic ist seit Tagen in Gesprächen mit seinen Amtskollegen in Deutschland, Tschechien, Österreich. Es geht um die Öffnung eines „Urlauberkorridors“ nach Kroatien. Konkrete Ergebnisse dazu gibt es aber noch keine. Aus dem Bundeskanzleramt in Wien hieß es dazu: „Es werden Gespräche geführt.“
Überhaupt noch keine Öffnungssignale gibt es von den spanischen Urlaubsinseln Ibiza oder Mallorca: Die Airports auf beiden Inseln sind (noch) geschlossen.(wek)
 

Erster Politiker: »Reisen ans Meer muss möglich sein«

Wiens SPÖ-Gesundheitsstadtrat Hacker über Urlaub in Mittelmeerländern.

Interview. Im Gespräch mit oe24.TV sagte Hacker über Reisen nach Kroatien und Griechenland: "Das muss möglich sein, weil auch in diesen Ländern klar ist, welche Maßnahmen es braucht, um die epidemische Verbreitung so weit wie möglich zu unterbinden." Halten sich alle Länder an Maßnahmen, sei der Risikofaktor einer Weiterverbreitung überschaubar: "Es ist eigentlich egal, ob der Risikofaktor am Wörthersee liegt oder an der Adria", so Hacker. Er fordert deshalb: "Weg vom Einkastl-Egoismus. Ich bin überzeugt, dass Griechen, Kroaten, aber auch Italiener die Spielregeln kennen, die es braucht, um das Virus einzudämmen." 
 

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