Erstmals zwei Ärzte in Spanien an Coronavirus gestorben

Zwei Mediziner im Alter von 59 bzw. 63 Jahren

Erstmals zwei Ärzte in Spanien an Coronavirus gestorben

Mehr als 5.400 Mediziner und Pflegekräfte mit Virus infiziert.

Madrid. In Spanien sind erstmals zwei Ärzte nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Insgesamt haben sich bisher rund 5.400 Mediziner und Pflegekräfte in Spanien mit Covid-19 infiziert, wie die Tageszeitung "El Pais" (Online) am Mittwoch unter Berufung auf das Gesundheitsministerium berichtete. Am Montag waren knapp 4.000 Ärzte und Pfleger erkrankt.

Bei den beiden Todesfällen handelt es sich laut "El Pais" um zwei praktische Ärzte im Alter von 59 bzw. 63 Jahren. Die 59-jährige Frau aus Salamanca verstarb demnach noch bevor sie ihr Testergebnis erhielt. Sie befand sich in häuslicher Isolation und wies nur "leichte" Symptome auf. Ihr 63-jähriger Kollege aus Cordoba hingegen lag schon einige Tage auf der Intensivstation, als sich sein Zustand schlagartig verschlechterte und er Mittwochfrüh verstarb, so das Blatt. Ein weiterer Arzt aus der Region Cordoba befinde sich in kritischem Zustand.

Den ersten Todesfall im Pflegepersonal verzeichnete Spanien vergangene Woche in einem Spital im Baskenland, wo eine Krankenschwester an der neuartigen Lungenkrankheit verstarb. Krankenschwestern, Ärzte und andere Beschäftigte im Gesundheitswesen klagen seit Wochen über zu wenig Schutzausrüstung.

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