So sieht Home Office bei Van der Bellen aus

Arbeiten während der Corona-Krise

So sieht Home Office bei Van der Bellen aus

Auch unser Bundespräsident arbeitet von Zuhause aus. Jetzt gab er einen Einblick in seinen neuen Polit-Alltag.

Tausende Österreicher befinden sich auf Anraten der Bundesregierung im Home Office. Dies ist nur eine der zahlreichen Maßnahmen, die eine schnellere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus bremsen sollen. Seit Wochen befinden sich daher auch viele unserer Spitzenpolitiker zu einem großen Teil daheim und kümmern sich von Zuhause aus um ihre Aufgaben.

Nun zeigt auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen wie dies bei ihm aussieht. "In Österreich arbeiten Menschen von zu Hause aus, auch ich als Bundespräsident. Hier beim täglichen Unterschreiben von Briefen & Dokumenten", schreibt er zu einem Foto auf dem er ungewohnt leger im schwarzen Pulli und in einer Weste am Schreibtisch sitzt. "Danke an alle, die zu Hause bleiben", ergänzt er noch und betont darin die Wichtigkeit der derzeitigen Vorschriften.

Allerdings vergisst er auch die zahlreichen Corona-Helden im Alltag nicht, die derzeit noch "normal" arbeiten müssen, damit Österreich im Notbetrieb laufen kann. "Danke auch an alle, die mit großem Einsatz daran arbeiten, die Versorgung aufrechtzuerhalten, wie die Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter in Supermärkten, der Müllabfuhr, den Energieversorgern und jene, die den öffentlichen Verkehr lenken, um nur einige zu nennen. Danke natürlich auch an unsere Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegerinnen und Pfleger", schreibt das Staatsoberhaupt. Seine Nachricht beendet er mit "#schauaufdich".

 

 

Regierung stellt Supermarkt-Prämien steuerfrei

Auch die Regierung will sich mit einem Steuer-Zuckerl bei Supermark-Beschäftigten bedanken. Deshalb werden Prämien während der Corona-Krise nicht besteuert, hieß es am Mittwoch. Es sei klar, dass der Staat vom Einsatz der Mitarbeiter nicht profitieren dürfe, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Mittwoch. Daher sollen für jene Bereiche, die das System aufrechterhalten, Bonuszahlungen im Sinne eines "15. Monatsgehaltes" komplett steuerfrei gestellt werden.

"Es ist erfreulich und ein starkes Zeichen der Lebensmittelketten, dass sie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihren Einsatz in dieser schweren Zeit mit einer Bonuszahlung belohnen wollen", sprach der Regierungschef Unternehmen wie Spar, Rewe und Hofer an. Diese hatten Prämien für ihre Beschäftigten entweder bereits ausgeschüttet oder angekündigt.

"Mit der Steuerbefreiung wollen wir, dass diese Bonuszahlungen in vollem Ausmaß zur Wirkung kommen", meinte auch Vizekanzler Werner Kogler (Grüne). Das Finanzministerium werde im Rahmen der Abwicklung der Corona-Hilfsprogramme die entsprechenden Vorkehrungen treffen, damit die Bonuszahlungen auch rasch steuerfrei ausbezahlt werden können.

"Es braucht Kulanz und Flexibilität seitens des Staates", kommentierte VP-Finanzminister Gernot Blümel die Steuerfreistellung. Es werde einer Lösung gearbeitet, um Bonuszahlungen an Personen, die in der Krise Außergewöhnliche leisten und hierfür vom Arbeitgeber extra entlohnt werden, steuerfrei zu stellen.
 

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