Amazon & Co. brauchen keine Hotline

Jetzt ist es fix

Amazon & Co. brauchen keine Hotline

Was sich Ende Februar bereits abgezeichnet hat, ist nun hoch offiziell: Online-Händler wie Amazon sind nach EU-Recht nicht verpflichtet, ihren Kunden immer eine Telefonnummer zur Verfügung zu stellen. Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch in einem Rechtsstreit zwischen dem deutschen Verbraucherzentrale Bundesverband und Amazon. Der EuGH machte aber zugleich deutlich, dass Unternehmen Kommunikationsmittel bereitstellen müssten, über die Verbraucher schnell und effizient mit den Händlern Kontakt aufnehmen könnten. (Az. C-649/17)

>>>Nachlesen:  Amazon muss keine Hotline einrichten

Andere Kommunikationsmittel reichen

Der deutsche Bundesgerichtshof (BGH) hatte den EuGH nach einer Klage des "vzbv" gegen Amazon um Auslegung der maßgeblichen EU-Richtlinie über die Rechte der Verbraucher gebeten. Strittig war unter anderem, ob der vom Unternehmen angebotene Rückrufservice ausreicht. Der Gerichtshof in Luxemburg stellte dazu nun fest, dass Unternehmen nach der EU-Richtlinie nicht einen Telefon- oder Fax-Anschluss oder ein E-Mail-Konto neu einrichten müssten. Die Händler können demnach auch andere Kommunikationsmittel wie ein Rückrufsystem oder einen Internet-Chat anbieten.

>>>Nachlesen:  Kundenhotlines werden jetzt billiger

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