Achtung: Diese 2 Nummern NIE zurückrufen

Teure Abzocke mit Ping-Anrufen

Achtung: Diese 2 Nummern NIE zurückrufen

Heimische Regulierungsbehörde warnt vor zwei neuen betrügerischen Telefonnummern.

In Österreich ist es heuer bereits mehrmals zu  Abzockfallen mit Ping-Anrufen gekommen . Seit einigen Tagen verzeichnet die Rundfunk und Telekom Regulierungs Behörde (RTR) wieder verstärkt Beschwerden zu Ping-Anrufen. Das hat sie am Donnterstagvormittag dazu veranlasst, eine offizielle Warnung auszusprechen.

Bei diesen Nummern keinesfalls zurückrufen

Bei der aktuellen Abzockmasche beginnen die am Telefon-Display angezeigten Rufnummern mit +216, das ist die Vorwahl von Tunesien und +222, das ist die Vorwahl von Mauretanien. Sollte eine solche Nummer bei Ihnen anrufen, hat die RTR nur einen Rat: rufen Sie keinesfalls zurück!

Kann teuer werden

Ping-Anrufe werden nach nur einmaligem Klingeln (engl.: „ping“) wieder abgebrochen.  Die Ping-Rufnummer wird am Telefon-Display angezeigt. Die Angerufenen sollen so dazu verleitet werden zurückzurufen.Telefonnummern, die sich hinter den Ping-Anrufen verstecken, sind teure ausländische Rufnummern oder Rufnummern von Satellitentelefonen. Man wird in einer Warteschleife hingehalten. Das Minutenentgelt ist ein hohes; je länger die Telefonverbindung aufrecht ist, desto höher wird der Betrag, der verrechnet wird.

Was kann ich bei Ping-Anrufen tun?

Sollten Sie bei einem Ping-Anruf abheben, kann nichts passieren, es entstehen dadurch keine Kosten. Aber rufen Sie keinesfalls zurück. Sollten Sie wiederholt Ping-Anrufe erhalten, wäre dies eine mögliche Abwehrmaßnahme: Moderne Smartphones bieten oftmals die Möglichkeit (im Betriebssystem integriert oder mittels eigener Apps), eingehende Telefonate mit bestimmten Nummern überhaupt zu unterdrücken.

Rufnummern-Missbrauch melden

Rufnummernbereiche, die missbräuchlich verwendet werden, werden auf einer eigenen Webseite (Link unten) gelistet. Dort findet man auch ein Formular, mit dem man der RTR verdächtige Nummern melden kann. Damit kann die Behörde die Liste der betroffenen Vorwahlen immer aktuell halten, rechtzeitig Ping-Wellen erkennen und die Bevölkerung informieren.

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