Google bringt das Prado-Museum auf den Bildschirm

Meisterwerke

Google bringt das Prado-Museum auf den Bildschirm

Mit der Digitalisierung 14 ausgewählter Gemälde des Madrider Prado-Museums will Google Kunst weiter "demokratisieren".

Kunstliebhaber können Gemälde großer Meister aus dem Madrider Prado-Museum daheim auf dem Computer-Bildschirm betrachten. Die Pinakothek in der spanischen Hauptstadt vereinbarte mit der internationalen Internet-Suchmaschine Google, dass 14 ausgewählte Meisterwerke aus der Sammlung des Museums über Google Earth verbreitet werden.

"Dieses Vorhaben ist weltweit einzigartig", sagte der Direktor von Google Earth in Spanien, Javier Rodríguez Zapatero, am Dienstag. "Es ist ein weiterer Schritt dazu, den Zugang zur Kunst zu demokratisieren." Zu den ausgewählten Werken gehören "Las Meninas" von Diego Velazquez, "Die drei Grazien" von Peter Paul Rubens oder "Die Erschießung der Aufständischen" von Francisco de Goya.

Die Betrachter können über das Internet Details der Werke erkennen, die Museumsbesucher mit bloßem Auge kaum wahrnehmen können. Der Prado-Direktor Miguel Zugaza wies allerdings darauf hin, dass die Aufnahmen das Erlebnis eines Besuchs des Museums nicht ersetzen könnten.

Zur Verbreitung der Kunstwerke über das Internet hatte die Pinakothek in monatelanger Kleinarbeit mit einer Spezialtechnik 8.200 Detail-Fotos der Gemälde angefertigt. Diese Aufnahmen sind mehr als tausendfach präziser als Fotos mit einer normalen Digitalkamera.

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