Google ficht EU-Milliardenstrafe an

Zu viel Marktmacht

Google ficht EU-Milliardenstrafe an

Europäische Kommission will Entscheidung vor Gericht verteidigen.

Wie nun bekannt wurde, will Google auch die im März verhängte Milliardenstrafe der EU anfechten. Zuvor hatte sich der Internet-Reise bereits gegen eine  Rekordstrafe von 2018 aus Brüssel gewehrt . Offiziell wollte Google keine Stellung nehmen. Die Kommission erklärte, sie werde ihre Entscheidung vor den europäischen Gerichten verteidigen.

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Online-Werbung

Die EU-Kommission hatte das Unternehmen mit einer Strafe von  1,49 Mrd. Euro belegt , weil es seine marktbeherrschende Stellung bei Online-Werbung missbraucht und Konkurrenten behindert hatte. Es war bereits das dritte Mal, dass europäische Wettbewerbshüter eine Milliardenstrafe gegen den Internetgiganten verhängten.

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Android

Im Juli 2018 hatte die EU-Kommission Google mit einer Rekordstrafe von 4,34 Mrd. Euro wegen illegaler Praktiken beim Handy- und Tablet-Betriebssystem Android belegt. Im Juni 2017 hatte die Behörde ein Bußgeld von 2,42 Mrd. Euro verhängt, weil Google Konkurrenten bei der Suche nach Online-Shopping-Angeboten benachteiligte. Gegen beide Entscheidungen zog Google vor Gericht. Bei Android hat der IT-Riese aber mittlerweile geforderte Änderungen umgesetzt. So haben die User in der EU mittlerweile  freie Browser- und Suchmaschinen-Wahl .

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