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Betrieb aufgenommen

Google "Wing" startet Drohnen-Lieferservice

Warme Mahlzeiten, Getränke, Medikamente, etc. werden binnen 10 Minuten geliefert.

Nach Australien hat die Google-Tochter  Wing  nun auch in den USA den Drohnen-Lieferservice aufgenommen. In der Stadt Christiansburg im Bundesstaat Virginia werden ab sofort mehr als 100 Produkte mittels Drohnen verschickt. Google kooperiert dabei unter anderem mit Walgreens, FedEx und dem lokalen Geschenke-Shop Sugar Magnolia.

Die Drohnen haben einen Radius von 6,5 Kilometern und können insgesamt 19 Kilometer fliegen. Falls der Testbetrieb erfolgreich läuft, soll das Projekt auch auf andere Städte ausgeweitet werden.
 
Die Google-Tochter Wing hatte in den USA im April als erstes Unternehmen grünes Licht für Lieferungen per Drohne bekommen. Verkehrsministerin Elaine Chao erklärte, dies sei ein "wichtiger Schritt für den Test und die Integration von Drohnen in die Wirtschaft". Oberste Priorität dabei habe aber die Sicherheit.
 
Zahlreiche Unternehmen weltweit testen Lieferungen etwa von Mahlzeiten oder Medikamenten per Drohne. Die Aufsichtsbehörden prüfen dabei die Sicherheit, die Lärmbelästigung, die Einhaltung der Privatsphäre oder die Unfallgefahr mit anderen fliegenden Objekten.
 
 

Bereits erfolgreich in Australien

Die Google-Tochter testet ihre Drohnen in den Vereinigten Staaten, in Australien und in Finnland. In Australien erhielt sie erst Anfang April die Erlaubnis für regelmäßige Lieferungen im Norden der Hauptstadt Canberra. Vorausgegangen war eine 18-monatige Testphase.

Einwohner im Norden der australischen Hauptstadt Canberra regelmäßig per Drohne mit Essen, Getränken und Medikamenten beliefern. Die australische Luftsicherheitsbehörde gab am Dienstag grünes Licht: "Wir haben die Lieferung per Drohne durch Wing Aviation genehmigt." Wing hatte in den vergangenen Monaten rund 3.000 Lieferungen zugestellt. Das Unternehmen brachte den Kunden nach eigenen Angaben warme Mahlzeiten, Getränke, rezeptfreie Medikamente sowie "Kaffee und Kakao aus der Region".

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Bis zu zwölf Stunden pro Tag

Wie die Canberra Times berichtet, verfügte die Behörde, dass die Drohnen elf bis zwölf Stunden pro Tag fliegen dürfen. Steuern muss sie nach wie vor ein Mensch. Den Lärm, den die Fluggeräte machen, oder das Thema Datenschutz berücksichtigte die Behörde nicht bei ihrer Zulassungsentscheidung, obwohl es Beschwerden von Anwohnern gab.

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Sechs bis zehn Minuten

Die Wing-Drohnen fliegen zunächst rund 100 Häuser in der 400.000-Einwohner-Stadt Canberra an. Diese Zahl soll aber rasch steigen, wie Wing ankündigte. Das Unternehmen wirbt damit, dass die Drohnen Verkehr und Emissionen vermeiden helfen. Sie seien sehr schnell: Eine Lieferung brauche nur sechs bis zehn Minuten. Die Kunden nutzen für ihre Bestellung eine App. Geliefert wird in den Vorgarten oder Hinterhof.

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