Jetzt wird's eng für Zuckerberg

Facebook-Skandal

Jetzt wird's eng für Zuckerberg

Heute dürfte Internettitan Zuckerberg die bittersten Stunden seiner Karriere erleben. Die Zukunft seines weltdominierenden Social-Media-Giganten Facebook (2,2 Milliarden Nutzer) steht auf dem Spiel.

Der 33-Jährige muss vor dem Kommerz- und Justiz­komitee des Senats Rede und Antwort stehen. Am Mittwoch geht der High Noon am Kapitol vor Ausschüssen im Repräsentantenhaus weiter.

Die Verhöre in Washington dürften brutal werden: Besonders demokratische Senatoren könnten knallhart mit Zuckerberg ins Gericht gehen. Die Opposition gibt Facebook Mitschuld an der Niederlage ihrer Kan­didatin Hillary Clinton gegen den Rechtspopulisten Donald Trump.

Zuckerberg im Visier: Wie kam es zum Datenskandal?

Kreuzverhör. Im Zentrum des erwarteten Trommelfeuers wird der Megaskandal um die windige Datenfirma Cambridge Analytica stehen, die Privatdaten von 87 Millionen Nutzern missbrauchte, um Trump im Wahlkampf 2016 zu helfen. Die Affäre hat Facebook bis in die Grundfesten erschüttert. Zuckerberg kam, ungewohnt zerknirscht, mehrmals das Wort „Sorry“ über die Lippen.

Für den Showdown vor dem Kongress wird er seit Tagen von einem Team aus PR- und Politprofis vorbereitet, so die New York Times, darunter ein ehemaliger Assistent des Ex-Präsidenten George W. Bush und Rechtsexperten der Kanzlei Wilmer-Hale.

Zuckerberg wird statt des gewohnten Outfits aus Jeans, T-Shirt und Turnschuhen wohl Anzug und Krawatte tragen. Es wird erwartet, dass sich der Milliardär bei dem Kongress-Verhörmarathon entschuldigen wird müssen und er darüber hinaus auch konkretisieren muss, wie ­Facebook künftig Privatdaten schützen will. Experten sagen: „Es wird ein Gemetzel!“

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