Junge Österreicher sind

Studie zeigt hohe Screen-Affinität

Junge Österreicher sind "Display-Junkies"

Aktuelle Studie zeichnet heimische Jugend als hochgradig Screen- und Social Media-affin.
Ein stark dem Bildschirm zugewandtes Bild der Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen zeichnet eine am Montag präsentierte Umfrage: 42 Prozent der nach dem Jahr 2000 geborenen, von den Autoren als "Generation Tech" bezeichneten Jugendlichen verbringen demnach den Großteil ihrer Freizeit mit "Screen-Aktivitäten". Informationen über Umwelt- und Gesellschaftsthemen holt man sich oft über Social Media.
 
Die Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Marketagent.com und der Kreativagentur Kobza And The Hungry Eyes (KTHE) mit dem Titel "Austrian Generation Tech Report 2019" stützt sich auf insgesamt 2.000 "web-aktive Personen" aus Österreich zwischen 15 und 49 Jahren. Rund elf Prozent davon waren zum Zeitpunkt der Online-Befragung im besagten Alter zwischen 15 und 19 Jahren.
 
 

Junge hochgradig Screen-affin

Während sich 42 Prozent aus dieser Altersgruppe in ihrer Freizeitgestaltung als äußerst Screen-affin outeten, waren dies in der Gruppe "40 plus" 18 Prozent. Eine nicht zu vernachlässigende digitale Parallelwelt ist demnach jene der Computerspiele. 45 Prozent der "Generation Tech" spielen zumindest einmal wöchentlich oder öfter Online- oder Computerspiele. Dabei verweilt man rund 90 Minuten vor dem Tablet, Laptop, Handy oder sonstigen Bildschirmen. 64 Prozent der 15- bis 19-Jährigen sehen über Webplattformen anderen Gamern beim Spielen zu.
 
 

Social Media als Info-Quelle Nummer 1

Informationen zum derzeit so im Vordergrund stehenden Umweltthema und zu gesellschaftlichen Entwicklungen holt sich rund die Hälfte der Jugendlichen über Social Media-Plattformen, gefolgt von TV-Nachrichten (43 Prozent), Zeitungen (32 Prozent) sowie Youtube (31 Prozent). Für rund drei Viertel aus dieses Altersgruppe ist Social Media ein wichtiges Vehikel zum Lenken ihrer Aufmerksamkeit auf Themen wie Klimawandel, Rassismus oder Gleichberechtigung. Privatheit sucht die "Generation Tech" dort eher nicht: Fast die Hälfte der privaten Social Media-Accounts sind öffentlich einsehbar. In der Gruppe der über 40-Jährigen ist das nur bei rund einem Drittel so.
 
 

YouTube als Lernplattform

"Wenn ich etwas nicht weiß, dann kann ich es auf Youtube ganz einfach lernen" - dieser Aussage stimmen immerhin 81 Prozent der 15-bis 19-Jährigen zu. Selbst "Youtuber" werden zu wollen, ist demnach für 20 Prozent ein Zukunftswunsch. Recht positiv sehen die Jungen die Verheißungen der Künstlichen Intelligenz (KI): Über 90 Prozent gaben an, täglich Services wie "Google Translate", Sprachassistenten oder etwa Diktierfunktionen am Handy zu nutzen, die auf KI beruhen. Die möglichen Auswirkungen von KI und Robotik auf das Leben der Menschen werden von rund zwei Drittel der "Generation Tech" positiv eingeschätzt, und die Hälfte würde bereis jetzt in ein autonomes Fahrzeug einsteigen.
 
 

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