Runtastic stellt mehrere Apps ein - auch Pro-Version

Heimischer Trainings-Spezialist

Runtastic stellt mehrere Apps ein - auch Pro-Version

Seit einigen Wochen hat Runtastic einen neuen Chef. Mitgründer Florian Gschwandtner hat das Linzer Unternehmen ja Anfang des Jahres verlassen. Nun müssen sich Nutzer auf einige Neuerungen einstellen. Runtastic wird nämlich diverse Apps einstellen und auch weitere  Änderungen vornehmen.

Road Bike bereits eingestellt

Im Gegensatz zu anderen Anbietern von Trainings-Apps setzte Runtastic nicht auf eine zentrale Anwendung, sondern splittete sein Angebot auf mehrere Apps auf. Damit dürfte bald Schluss sein. Die Road-Bike-App hat es bereits erwischt. Sie kann von bisherigen Usern zwar nach wie vor genutzt werden, in den App Stores ist sie aber nicht mehr erhältlich. Aktualisierungen wird es ebenfalls nicht mehr geben. Da aber die Runtastic Haupt-App ohnehin auch über eine Rennrad-Funktion verfügt, ist das Aus ziemlich locker zu verschmerzen.

>>>Nachlesen:  Amerikaner wird neuer Runtastic-Chef

Aus für Pro-Version

Von der Haupt-App gab es bisher zwei Varianten: eine kostenlose Normalversion und eine kostenpflichtige Pro-Variante, für die es zusätzlich In-App-Käufe gab. Runtastic Pro wird nun ebenfalls eingestellt. In Zukunft gibt es nur mehr die kostenlose Standard-App. Nutzer der Pro-Version werden über die Neuerung derzeit mit folgendem Hinweis informiert:

„Wir möchten dich darüber informieren, dass es in näherer Zukunft keine Updates mehr für die App geben wird. Lade dir einfach die kostenlose Runtastic App herunter und nutze deinen aktuellen Login – so hast du nicht nur deinen Trainingsverlauf und alle PRO Features in der App, sondern profitierst auch von den neuesten Funktionen von Runtastic!“

Runtastic streicht auch die Web-Version

Neben einigen Apps ist von der Einstellungswelle auch die Web-Version betroffen. Diese streicht Runtastic ebenfalls aus dem Programm. Künftig kann man über den Computer also nicht mehr auf seine Aktivitäten zugreifen. Das funktioniert dann ausschließlich über die App(s).

Fazit

Insgesamt erscheint der „Kahlschlag“ sinnvoll zu sein. Wenn sich Runtastic auf eine Haupt-App konzentriert, kann die gesamte Investition und Entwicklung auf das eine Produkt fokussiert werden. Davon profitieren letztendlich auch die Nutzer. Da die Haupt-Anwendung ohnehin alle bekannten Features vereint, gibt es für die User kaum Abstriche. Alle Nutzer, die bis zuletzt die einzelnen Apps und die Web-Version verwendet haben, müssen sich zunächst zwar umstellen. Das dürfte jedoch ziemlich schnell vonstatten gehen. Das Aus der Web-Version, das wohl mit Sparmaßnahmen zusammenhängt, dürfte dennoch vielen Runtastic-Nutzern sauer aufstoßen. 

>>>Nachlesen:  Wird Linzer Start-up nächstes "Runtastic"?

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