Top-Banker wegen WhatsApp gefeuert

Mit sofortiger Wirkung

Top-Banker wegen WhatsApp gefeuert

Messenger-Dienst kostete ihm nach 20 Jahren seinen lukrativen Job.

JP Morgan Chase zählt zu den bekanntesten und renommiertesten Geldhäusern der Welt. Für die Mitarbeiter gibt es strenge Vorgaben. Für einen langjährigen Angestellten gibt es nun ein jähes Ende. Dem leitenden Kredithändler Eduard Koo wurde ein Gruppenchat bei  WhatsApp  zum Verhängnis.

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Überwachung unmöglich

In dem Chat waren mehrere Arbeitskollegen mit dabei. Laut einem Bericht von Bloomberg ist die Verwendung von WhatsApp bei US-Banken zwar nicht verboten, in Wall-Street-Kreisen ist sie jedoch verpönt. Grund dafür ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die es den Banken unmöglich macht, zu sehen, was ihre Mitarbeiter schreiben. Damit es dennoch nicht zu Weitergabe von Interna oder zu illegalen Absprachen inklusive Insiderhandel kommt, werden die Mitarbeiter von US-Banken überwacht.

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Mit sofortiger Wirkung

Das wurde Koo nun  zum Verhängnis. JP Morgan Chase bemerkte die WhatsApp-Nutzung und beurlaubte den leitenden Kredithändler mit sofortiger Wirkung. Und auch gegen die anderen Kollegen des Gruppenchats wird mittlerweile ermittelt.

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