So fies trickst Apple zur Steuervermeidung

Dreiste Maschen

So fies trickst Apple zur Steuervermeidung

Der iPhone-Gigant versucht alles, um so wenig Steuern wie möglich zu bezahlen.

Apple  hat vor kurzem als erstes Unternehmen einen Börsenwert von  über einer Billion Dollar  erreicht. Der US-Konzern fährt dank iPhones, App Store & Co. jedes Quartal einen  Gewinn in Milliardenhöhe  ein. Doch nicht nur der große Erfolg seiner Produkte ist für die beeindruckende Rekordbewertung ausschlaggebend. Apple  trickst nämlich auch massiv  bei den Steuern. In der EU muss der Konzern deshalb bereits eine Steuernachzahlung von  rund 13 Milliarden Euro begleichen . Doch auch in seinem Heimatbundesstaat, Kalifornien, bringt der Konzern die Behörden aufgrund seiner Tricks zur Steuervermeidung immer mehr zur Verzweiflung.

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Fast 500 Beschwerden

Nun hat der San Francisco Chronicle einige dieser Maschen aufgedeckt. Dabei zeigt sich, dass Apple wirklich so gut wie alles versucht, um möglichst wenig Steuern zu bezahlen. Insgesamt soll der  iPhone -Gigant in den vergangenen 14 Jahren nicht weniger als 489 Beschwerden gegen Steuerbescheide eingebracht haben. Das sei ein absoluter Rekord für ein Einzelunternehmen. Von den kritisierten Bescheiden seien noch über 400 offen. Was bedeutet, dass Apple dafür noch gar keine Steuern bezahlt hat. Allein hier soll es um eine Summe von 8,5 Milliarden Dollar gehen.

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Wahnwitzig niedrige Immobilienwerte

Bei den Steuerbescheiden mit den höchsten Summen, handelt es sich fast ausschließlich um Immobilienwerte. Hier will Apple möglichst wenig Grundsteuer bezahlen. Deshalb soll der Konzern den Wert seiner Immobilien als haarsträubig günstig angeben. Laut Apple seien riesige Büroflächen in der Nähe des  neuen „Ufo“-Hauptquartiers  lediglich 200 Dollar wert. Die Steuerbehörde bewertet sie hingegen mit einer Milliarde Dollar. In einem weiteren Gebäude gibt Apple den Wert der Flächen ebenfalls mit 200 Dollar an. Die Behörden gehen in diesem Fall hingegen von einem Wert von über 380 Millionen Dollar aus.

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Gut fürs Geschäft, schlecht fürs Image

Laut dem Bericht beklagen die zuständigen Mitarbeiter der Steuerbehörde, dass Apple mit diesen Tricks vor allem versuche, das System total auszunutzen. Die Erfolgschancen stehen jedenfalls gut. Denn der US-Konzern sitzt auf derart hohen Bargeldreserven, dass die eigentlich immens hohen Kosten für die besten Anwälte des Landes nicht weiter ins Gewicht fallen. Zudem habe Apple auch zahlreiche Gutachter engagiert, die gegen die Forderungen der Steuerbehörden vorgehen.

Für den finanziellen Erfolg sind derartige Tricksereien natürlich gut, für das Image des Unternehmens hingegen eher kontraproduktiv. Aktuell scheint den Apple-Fans diese Vorgehensweise jedoch nicht zu stören. Zumindest lassen das die Verkaufszahlen von iPhone & Co. vermuten.

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Diashow: Fotos vom Apple Park - so cool ist die "Ufo"-Hauptzentrale

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