Airlines verbannen akkubetriebene Dell- und Apple-Notebooks

Flugverbot für Dell

Airlines verbannen akkubetriebene Dell- und Apple-Notebooks

Passagiere der britischen Fluggesellschaft Virgin Atlantic Airways dürfen neben Seife, Zahnpasta und Joghurt künftig auch keine Notebooks von Dell und Apple mehr im Handgepäck mit an Bord nehmen.

Die Notebooks dürfen solange bei diesen Geräten vor dem Boarding nicht der Akku entfernt wurde nicht ins Flugzeug. Das Unternehmen reagiere damit auf die aktuellen Probleme mit Notebook-Akkus des Herstellers Sony, teilt Virgin Atlantic auf der eigenen Website mit. Im August war die bislang größte Rückrufaktion für Lithiumionen-Akkus angelaufen, nachdem zahlreiche Notebooks wegen schadhafter Batterien Feuer gefangen hatten und sogar explodiert waren. So war unter anderem im Mai auf einem Lufthansa-Flug Richtung USA eine Laptop-Tasche im Handgepäck der ersten Klasse in Flammen aufgegangen.

Notebookbetrieb ohne Akku gestattet
Den Besitzern betroffener Notebooks erlaubt Virgin Atlantic aber, bis zu zwei Akkus im Handgepäck zu transportieren, wenn diese einzeln verpackt und besonders geschützt sind. Im Flugzeug dürfen Dell- und Apple-Notebooks bis auf weiteres nur über In-Seat-Power-Supplies (in die Sitze eingebaute Steckdosen) betrieben werden, die am Bordspannungsnetz des Flugzeugs hängen. Da dies nur in der Business-Klasse zum Standard gehört, müssen sich Gäste der Economy-Class ihre Zeit auf einem Interkontinental-Flug mit Virgin Atlantic also anders vertreiben. Ähnliche Maßnahmen hatten zuletzt auch Korean Air sowie die größte australische Fluggesellschaft Qantas ergriffen.

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