Facebook übersetzt bald in 44 Sprachen

Praktische Funktion

Facebook übersetzt bald in 44 Sprachen

Nutzern werden Postings automatisch in ihrer Muttersprache angezeigt.

Facebook hat mittlerweile fast 1,5 Milliarden Mitglieder, von denen rund die Hälfte englischsprachig ist. Die weiteren über 700 Millionen Nutzer haben andere Muttersprachen. Künftig will das soziale Netzwerk die Kommunikation zwischen Mitgliedern mit verschiedenen Muttersprachen deutlich erleichtern. Facebook soll nämlich schon bald eine Übersetzungsfunktion einführen, die 44 Sprachen beherrscht.

Freunde sehen Postings in ihrer Muttersprache

Wie Wired berichtet, können Firmen und Prominente die neue Funktion bereits nutzen. Nun soll sie nach und nach für alle Nutzer freigeschaltet werden. Diese können dann ihre Postings so einstellen, dass sie automatisch in der Muttersprache der eigenen Freunde angezeigt werden. Hat ein User beispielsweise in seinem Freundeskreis Personen mit fünf unterschiedlichen Muttersprachen, erscheint die Statusmeldung automatisch in den jeweiligen Sprachen. Nutzer können bei Postings also ihre eigene Muttersprache verwenden und kommunizieren mit ihren (internationalen) Freunden dennoch in deren Sprache.

Gesamter Prozess soll automatisiert werden

Der zuständige Facebook-Entwickler Necip Fazil Ayan entwickelte das Tool zunächst für prominente Nutzer und Firmen, die ein mehrsprachiges Publikum bzw. Fans haben. Nun soll sie für alle Mitglieder starten. Wenn man mit der Übersetzung nicht zufrieden ist, kann man diese auch bearbeiten, bevor sie veröffentlicht wird. Laut Alan ist die automatische Übersetzung nach wie vor nicht perfekt, doch sie werde von Tag zu Tag besser. Sein Ziel sei es, dass der gesamte Prozess für alle User so schnell wie möglich automatisiert wird.

Auch andere IT-Riesen setzen auf solche Technik

Facebook ist in diesem Bereich nicht alleine. So führte etwa auch Microsoft bei seinem Video-Telefoniedienst Skype eine Echtzeitübersetzungs-Funktion ein . Die IT-Riesen wollen dafür sorgen, dass Sprachbarrieren künftig kein Grund mehr dafür sind, dass sich Menschen in einer globalisierten Welt nicht richtig unterhalten können.



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