Neues Emporia Smart.3

Heimisches Top-Smartphone im großen Test

Wir haben uns das neue Emporia-Flaggschiff Smart.3 genau angesehen.

Wie berichtet, hat emporia auf der IFA 2019 gleich zwei neue Smartphones vorgestellt. Konkret handelt es sich dabei um das  Smart.3 und das Smart.3 Mini . Die größere Variante ist bereits im Handel erhältlich. Wir haben uns in den vergangenen beiden Wochen einmal genauer angesehen, was das neue Flaggschiff-Modell des oberösterreichischen Seniorenhandy-Spezialisten, der nach wie vor der einzige Handyhersteller des Landes ist, kann. Wie sich das neue Smart.3 im Test geschlagen hat, lesen Sie in der folgenden Diashow. Die weiteren Eindrücke, Ausstattungsmerkmale und das Fazit finden Sie in den Absätzen darunter.

Diashow: emporia Smart.3 im großen Test
emporia Smart.3

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Das Smart.3 liegt gut in der Hand. Auf Design-Schmankerl wie ein fast rahmenloses Display, abgerundete Seiten oder eine Notch (Aussparung für die Frontkamera) hat emporia bewusst verzichtet. Derartiger Schnickschnack ist bei der angepeilten Zielgruppe gar nicht erwünscht. Die...

emporia Smart.3

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...Verarbeitungsqualität und die verwendeten Materialien wirken hochwertig. Dank der...

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..."rauen" Rückseite gibt es auch keine Rutschgefahr und es drohen auch keine unschönen Fingertapser. Im Lieferumfang...

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...sind neben dem Smartphone auch eine praktische Docking-Station (links) zum Aufladen, ein Headset mit Freisprechfunktion (3,5mm-Klinkenanschluss!) sowie eine zweite Schützhülle für die Rückseite enthalten. Letztere...

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...erfüllt auch einen Zweck. Wenn man den Notfallknopf auf der Rückseite (unter der Kamera) nämlich nicht...

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...verwenden will, wird dieser mit der Hülle verdeckt. So drohen keine ungewollten Notfall-Anrufe. Mit der Standard-Hülle...

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ist der Button in Herzform hingegen frei zugänglich. Besonders positiv fällt das Smart.3 mit...

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...seinem austauschbaren Akku auf. Das ist mittlerweile (leider) eine echte Seltenheit geworden. Passend zur älteren Zielgruppe...

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...gibt es eine Installationsanleitung und ein Handbuch in gedruckter Form. Auch sie sind im Lieferumfang enthalten. Im...

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...Handbuch finden Smartphone-Novizen zahlreiche praktische Tipps,...

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...die logisch und einfach erklärt werden. Bei der Erstinstallation gibt...

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...es zwei Wahlmöglichkeiten. Wir haben uns für die emporia-Ansicht entschieden. Alternativ steht auch die herkömmliche Android-Variante zur Wahl. Die Ansicht des heimischen Seniorenhandy-Spezialisten ist in drei Screens unterteilt, die alle anpassbar sind. Vorkonfiguriert sieht der Homescreen so aus. Die Icons von Telefon-, E-Mail-, Fotogalerie- und Informations-Funktion sind sehr groß und damit mit dem Finger einfach zu treffen. Oben kann man das Bild auch gegen ein eigenes austauschen. Wischt...

emporia Smart.3

emporia Smart.3

...man nach links, kommt der "Favoriten"-Screen zum Vorschein. Hier kann man u.a. die Kamera-App öffnen, ins Internet einsteigen, den Wecker stellen oder Kalendereinträge erstellen. Auch dieser Screen lässt sich vom Nutzer individuell anpassen. So kann man beispielsweise die Uhr-Funktion gegen WhatsApp tauschen. Beim Wisch nach rechts....

emporia Smart.3

emporia Smart.3

...erscheinen die Kontakte, der Anrufbeantworter und die Notruffunktion. Bei Letzterer kann man jene fünf Nummern hinterlegen, die bei einem Notfall hintereinander angerufen werden sollen. Die Notfall-Anrufe werden über den "Herz"-Button auf der Rückseite gestartet. Weitere Schritte sind nicht notwendig. Man muss das Handy also nicht vorab entsperren, etc.

emporia Smart.3

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In den Untermenüs gibt es ebenfalls große Schriftzeichen und logische Erklärungen. Mit dem Smart.3 finden sich tatsächlich selbst ältere Menschen, die bisher kein Smartphone genutzt haben, nach kurzer Eingewöhnungsphase zurecht. Für Fotos...

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...und Videos ist auf der Rückseite eine 13-MP-Kamera mit an Bord. Die Qualität der Aufnahmen reicht locker, um sie Freunden, Kindern oder Enkeln via WhatsApp und Co. zu schicken. Insgesamt entspricht die Kameraqualität der Preisklasse. Wunderdinge darf man sich bei einem 200-Euro-Smartphone freilich nicht erwarten. Für Alltagsschnappschüsse passt die Kamera jedoch allemal. Vorne...

emporia Smart.3

emporia Smart.3

...verfügt das smart.3 über eine 8-MP-Kamera, mit der man Selfies aufnehmen, oder Videochats tätigen kann. Auch hier entspricht die Qualität der Preisklasse.

Ausstattung und Performance

Die Ausstattung des Smart.3 entspricht gängigen Mittelklasse-Smartphones. Das heißt, es ist alles an Bord, was man für den Alltag braucht. Teure High-Tech-Features wie 3D-Gesichtserkennung oder ein hochauflösendes OLED-Display, einen superschnellen Prozessor oder Kameras, die es fast mit DSLRs aufnehmen können, darf man hingegen nicht erwarten. Das 5,5 Zoll HD+ Display (720 x 1.440 Px) bietet eine ordentliche Darstellungsqualität. Positiv ist der hohe Helligkeitswert, dank dem der Touchscreen auch bei Sonneneinstrahlung gut ablesbar bleibt. Für den Antrieb zeigen sich ein Vierkern-Prozessor sowie 2 GB RAM verantwortlich, die ihre Sache ebenfalls gut meistern. Befehlseingaben werden durchaus rasch ausgeführt und das Öffnen von Webseiten oder Apps dauert auch keine Ewigkeit. Selbst kleine Games laufen ziemlich problemlos. Mit dem 2.500 mAh Akku kommt man im Alltag rund 1,5 bis zwei Tage durch. Hier machen sich die eher geringe Leistung und Auflösung positiv bemerkbar. Weitere Pluspunkte sammelt das Smart.3 für den USB-C-Anschluss, der den Ladevorgang beschleunigt, und die Möglichkeitm den Akku auszutauschen. Das gibt es bei neuen Smartphones heutzutage (leider) kaum noch. Und dass emporia am klassischen Kopfhöreranschluss (3,5mm-Klinke) festhält, hat uns ebenfalls sehr gut gefallen. Zu den weiteren Zielgruppen-spezifischen Besonderheiten zählen die Hörgerätekompatibilität sowie der Akustikverstärker. LTE, GPS und Bluetooth runden die Ausstattung ab.

Kameras und Software

Die Kameraausstattung entspricht ebenfalls der Preisklasse. Auf der Rückseite ist eine 13 MP Hauptkamera an Bord. Die Qualität der Aufnahmen reicht locker, um sie Freunden, Kindern oder Enkeln via WhatsApp und Co. zu schicken. Insgesamt entspricht die Kameraqualität der Preisklasse. Wunderdinge darf man sich bei einem 200-Euro-Smartphone freilich nicht erwarten. Für Alltagsschnappschüsse passt die Qualität der Fotos (und Videos) jedoch allemal. Vorne verfügt das smart.3 über eine 8-MP-Kamera, mit der man Selfies aufnehmen, oder Videochats tätigen kann. Auch hier entspricht die Qualität der Preisklasse. Das Smartphone läuft mit dem Google-Betriebssystem Android 9 - alle gängigen Apps können also aus dem Play Store heruntergeladen werden. Emporia hat für  seine Zielgruppe  jedoch eine spezielle Ansicht entwickelt. Diese ist in drei Homescreens unterteilt und verfügt über besonders große Icons (siehe Diashow).

>>>Nachlesen:  Emporia bringt SMART.3 und SMART.3mini

Notruffunktion

Zentrales Merkmal aller Handys des heimischen Seniorenhandy-Spezialisten ist der integrierte Notrufknopf. Bei Nichtgebrauch kann dieser auch deaktiviert bzw. - wie beim Testgerät - mit einem speziellen Cover (im Lieferumfang enthalten) verdeckt werden. Beim Smart.3 ist dieser in Herzform ausgeführte Button auf der Rückseite unter der Hauptkamera integriert. Ist der Knopf aktiv und wird gedrückt, werden bis zu fünf Notrufnummern automatisch hintereinander angerufen. Hier kann man beispielsweise die Nummern von Kindern, Freunden und der Rettung speichern. Zudem wird auf Wunsch an die hinterlegten Notrufnummern eine SMS gesendet. Die Notfall-Anrufe werden über den "Herz"-Button auf der Rückseite gestartet. Weitere Schritte sind nicht notwendig. Man muss das Handy also nicht vorab entsperren, etc. Dank dieser Funktion konnten in der Vergangenheit bereits mehrere Menschenleben gerettet werden.

>>>Nachlesen:  Smartphone für Oma & Opa immer wichtiger

Fazit

Emporia hat mit dem Smart.3 einen würdigen Nachfolger seines Bestsellers Smart.2 entwickelt. Das Smartphone ist sehr gut verarbeitet und bietet eine solide Ausstattung, umfangreiches Zubehör und zahlreiche auf die Zielgruppe zugeschnittene Funktionen - von den großen Icons über die Hörgerätekompatibilität bis hin zum (lebensrettenden) Notfallknopf. Mit einem Preis von 199 Euro (UVP) bietet das Smartphone zudem ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis. Für die angepeilte Zielgruppe gibt es am Markt derzeit kein besseres Gerät. Der Erfolgslauf dürfte sich also nahtlos fortsetzen. Hierzulande kommt noch der Heimvorteil als Pluspunkt hinzu.

>>>Nachlesen:  Emporia bringt "WhatsApp-Handy"

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