Galaxy Note 10/10+ ab sofort erhältlich

Neues Samsung-Flaggschiff

Galaxy Note 10/10+ ab sofort erhältlich

Seit gut zwei Wochen sind das Galaxy Note 10 und 10+ in Österreich vorbestellbar. Wie berichtet, ist das Plus-Modell laut dem renommierten DxOMark-Test sogar der neue Kamera-König. Ab Freitag (23. August) bringt Samsung seine neuen Flaggschiff-Modelle auch in den Handel. Beide "Phablets" sind ab sofort verfügbar. Das Galaxy Note 10 (8 GB / 256 GB) startet in den drei Farben Aura Glow, Aura Pink sowie Aura Black und kostet 949 Euro. Für das ebenfalls in drei Farben (Aura Glow, Aura White und Aura Black) erhältliche Note 10+ werden mindestens 1.099 Euro (12 GB / 256 GB) fällig, die 512-GB-Version schlägt mit 1.199 Euro zu Buche. Wer sich das Gerät mit einem Vertrag zulegen will, kann es ab 0 Euro haben. Zudem bietet Samsung einen Eintauschbonus von bis zu 500 Euro auf ältere Smartphones an.

galaxy-note-10+-off-960.jpg © Samsung Galaxy Note 10+ mit 6,8 Zoll Display und  Quad-Cam inkl. "ToF"-Sensor.

Display und Kameras

Wie beim Galalxy S10/S10+ gibt es heuer also auch zwei verschiedene Note-Modelle. Das war beim 6,4 Zoll großen Galaxy Note 9 und dessen Vorgängern nicht der Fall. Das normale Note 10 setzt auf ein 6,3 Zoll großes Super AMOLED Display, beim Note 10+ gibt es eine Diagonale von stolzen 6,8 Zoll. Während des große Modell auf eine QHD+ Auflösung setzt, muss sich die Standard-Version mit einem FullHD+ Display zufrieden geben. Das ist gegenüber dem Note 9 ein klares Downgrade. Der fast rahmenlose Touchscreen (Infinity-O Display) mit den leicht abgerundeten Seiten und die HDR10+ Zertifizierung sind bei beiden Versionen an Bord. Vorne sticht jeweils die im Display integrierte Kamera ins Auge. Im Gegensatz zum Galaxy S10+ ist sie hier jedoch mittig platziert und verfügt nur über eine Linse. Auf der Rückseite ist eine Triple-Kamera installiert, die Blenden von F/1.5, F/1.8 und F/2.4 bietet. Zur 12 MP Hauptkamera gesellen sich ein 16 MP Weitwinkel- und ein 12 MP Teleobjektiv. Dank der unterschiedlichen Blenden können die Einstellungen dreifach an die vorherrschenden Lichtverhältnisse angepasst werden. Das soll vor allem in der Dunkelheit für tolle Aufnahmen sorgen. Zudem gibt es beim Note 10+ wie beim Galaxy A80 oder Huawei P30 Pro einen eigenen "Time of Flight" (ToF)-Sensor - damit bietet das Top-Modell eigentlich eine Quad-Kamera. Mit Live-Focus-Video können Nutzer jetzt auch in Videos den Bokeh-Effekt für unscharfe Hintergründe einfügen. Dank des Videoeditors können eigene Clips direkt am Phablet bearbeitet, kreiert und geteilt werden.

galaxy-note-10-off-960.jpg © Samsung Galaxy Note 10 mit 6,3 Zoll Display und normaler Triple-Kamera.

S-Pen und DeX

Auch der Eingabestift S-Pen soll – wie beim neuen Galaxy Tab S6 - noch feinfühliger arbeiten und bietet einen (noch) größeren Funktionsumfang. Beim Note 10 ist er serienmäßig mit dabei und kann im Gehäuse verstaut werden. Der verbesserte S Pen bietet dank neuer Gestensteuerung die Möglichkeit, das Smartphone via Bluetooth Low Energy (BLE) aus der Ferne zu bedienen. Mit einer Handbewegung können Nutzer den Kameramodus wechseln oder den Mediaplayer bedienen. Dabei können alle Befehle nach den persönlichen Vorlieben einzeln angepasst werden. Weiters sind auf dem  Galaxy Note 10 erstmals AR-Zeichnungen möglich. Nutzer können Inhalte mit dem S Pen in Augmented Reality zeichnen und teilen. Durch Algorithmen zur räumlichen Analyse von Bildern und Videos können sogar bewegliche Objekte als Leinwand für die AR-Zeichnung genutzt werden. Die Akkulaufzeit des S Pen beträgt laut Samsung bis zu zehn Stunden. Da die Note-Reihe auch bei Business-Anwendern sehr beliebt ist, ist natürlich auch die Arbeits-Oberfläche „DeX“ mit an Bord. Das Galaxy Note10(+) kann im DeX-Modus mit einem USB-Kabel an einen PC oder Mac angeschlossen werden, um kompatible Android-Anwendungen zusätzlich auf dem Monitor zu sehen und mit Maus und Tastatur zu arbeiten. Zusätzlich können in diesem Modus Dateien per Drag-and-Drop oder Copy-and-Paste zwischen Telefon und PC verschoben werden. Interessant für Unternehmenskunden: Alle Daten werden auf dem Smartphone verarbeitet und sind zudem durch Samsungs Sicherheitssystem "Knox" geschützt.

Ausstattung

Auch bei der weiteren Ausstattung schöpft Samsung aus dem Vollen. Als Prozessor kommt der hauseigene Exynos 9825, der minimal besser sein soll als der Exynos 9820 aus dem S10, zum Einsatz. Beim Note 10+ sind stets 12 GB RAM an Bord, das Note 10 muss sich mit 8 GB RAM begnügen. Ein weiteres Highlight markiert der schnelle UFS 3.0-Speicher. Beide Modelle bieten einen internen 256 GB Speicher, das Note 10+ ist auf Wunsch auch mit 512 GB zu haben. Überraschend ist, dass der interne Speicher beim normalen Note 10 nicht mehr erweitert werden kann. Das Note 10+ verfügt hingegen schon über einen SD-Karten-Slot. Der 4.300-Akku des Plus-Modells soll nicht nur lange durchhalten, sondern kann auch extrem schnell (45 Watt) aufgeladen werden. Beim normalen Note 10 bietet die Batterie eine Kapazität von 3.500mAh. Kabelloses Laden ist bei allen Modellen mit an Bord. Und auch die Funktion „Wireless Powershare“, die das kabellose Aufladen anderer Geräte ermöglicht, ist mit dabei. Auch Wearables wie die neue Galaxy Watch Active2 können so ganz einfach über das Phablet aufgeladen werden. Das derzeit schnellste LTE, WLAN (6. Generation), Bluetooth, NFC sowie GPS, GLONASS, Galileo und Beidou runden die Ausstattung ab.

>>>Nachlesen:  Galaxy Note 10+ ist neuer Kamera-König

Anschlüsse und Software

Beim Sound gibt es eine gravierende Neuerung. Samsung verzichtet (leider) auf einen normalen Kopfhöreranschluss (3,5mm-Klinke). Dadurch bleibt mehr Platz für andere Bauteile wie dem Akku. Zudem will der Hersteller mit dieser Maßnahme offenbar auch den Verkauf seiner kabellosen Kopfhörer Galaxy Buds ankurbeln. Für herkömmliche Kopfhörer braucht man einen Adapter für den USB-C-Anschluss. Das Phablet kommt auch ohne Bixby-Button auf den Markt. Der eigene Sprachassistent wird nun über den Power-Knopf aktiviert. Der Ultraschall-Fingerabdrucksensor ist wie beim S10 im Display integriert. Als Betriebssystem ist Android 9 Pie vorinstalliert. Später wird es ein Update auf Android 10 geben. Die hauseigene Benutzeroberfläche One UI ist exakt auf das Design des Galaxy Note10 abgestimmt. Dank ihr sind Inhalte und Schaltflächen laut Samsung dort, wo sie sein sollen – leicht zu sehen und leicht zu erreichen.

>>>Nachlesen:  Galaxy Note 10/10+ bei uns ab 0 Euro

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