Was kann der neue Nest Hub?

Googles smarter Display-Lautsprecher im Test

Wir haben uns angesehen, ob der neue Nest Hub tatsächlich ein praktischer Alltagshelfer ist.

Seit kurzem verkauft Google  zwei neue smarte Lautsprecher seiner Smart-Home-Marke Nest . Mit dem Nest Hub ist in Österreich erstmals auch ein Lautsprecher mit integriertem Display mit dabei. Damit begibt sich der IT-Riese in direkte Konkurrenz zu diversen  Echo-Lautsprechern  von Amazon, die ebenfalls über einen Bildschirm verfügen. Wir haben uns in den letzten drei Wochen angesehen, was der Nest Hub kann. Wie er sich dabei geschlagen hat, lesen Sie in der Diashow und im Testbericht.

Erster Eindruck und Installation

Gleich nach dem Auspacken fällt auf, dass Google beim Nest Hub auf ein schlichtes Design setzt. Wir haben die weiße Variante ("Kreide") getestet. Diese fügt sich unauffällig ins Eigenheim ein. Die Verarbeitung und verwendeten Materialien wirken durchwegs hochwertig. Im Normalfall ist eigentlich nur das 7 Zoll große Display zu sehen. Im Standfuß ist die gesamte weitere Technik inklusive dem Breitband-Lautsprecher integriert. Auf der Rückseite findet man zudem eine manuelle Schiebetaste zum Ausschalten des Mikrofons. Die Inbetriebnahme ist denkbar einfach. Wer die Google Home App bereits installiert hat, findet den Display-Lautsprecher, nachdem er ans Stromnetz angeschlossen wurde (Netzteil im Lieferumfang enthalten), unter "neuen Geräten" und kann ihn von dort, direkt ins eigene WLAN-Netz einbinden. Das dauert nur wenige Minuten. Neu-Einsteiger müssen sich die Home-App zunächst aufs Smartphone herunterladen. Danach erfolgt die Installation dank Schritt-für-Schritt-Anleitung genauso reibungslos.

Sollte die Reihenfolge der Fotos in der Diashow nicht passen, finden Sie diese auch unter diesem Link (öffnet in eigenem Fenster).

Diashow: Neuer Google Nest Hub im Test
Google Nest Hub

Google Nest Hub

Google stattet den Nest Hub mit einem 7 Zoll Display aus. Das schlichte Design und die hochwertige Verarbeitung wissen zu gefallen. Den einzigen...

Google Nest Hub

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..."Farbtupfer" bekommt man im Normalfall gar nicht zu sehen. Der Standfuß hat nämlich eine rote "Sohle". Musik und die Antworten des...

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...Google Assistant werden über einen integrierten Breitband-Lautsprecher wiedergegeben, der einen ordentlichen Klang bietet. Die...

Google Nest Hub

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...Einrichtung ist kinderleicht. Wer die Google Home App bereits installiert hat, findet den Display-Lautsprecher unter "neuen Geräten" und kann ihn von dort, direkt ins eigene WLAN-Netz einbinden. Das dauert nur wenige Minuten. Neu-Einsteiger müssen sich zunächst die App herunterladen. Danach erfolgt die Installation dank Schritt-für-Schritt-Anleitung genauso reibungslos.

Google Nest Hub

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Im Standby-Modus dient der Nest Hub als digitaler Bilderrahmen inklusive Wetterinfo und Uhrzeitanzeige. Einfach „Hey Google, zeig meine Bilder von Mallorca“ sagen und schon werden die Urlaubseindrücke angezeigt. Mit dem Befehl „Bildschirm ausschalten“ wird das Display deaktiviert.

Google Nest Hub

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Bei Wissensfragen gibt es ebenfalls einen klaren Vorteil gegenüber smarten Lautsprechern ohne Bildschirm: Fragt man hier nach der Einwohnerzahl von Paris, werden auch gleich noch weiterführende Informationen und Fotos der Stadt auf dem Display dargestellt.

Google Nest Hub

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Die Anzeige des Wetterberichts ist grafisch ebenfalls schön aufbereitet. Die Erstellung...

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...von Kalendereinträgen ist extrem praktisch. Mit dem Befehl "Hey Google, ich gehe an Tag X im Gasthaus Y essen" wird der Eintrag automatisch erstellt und auch gleich noch im Google-Kalender am Smartphone übernommen. Weiters kann man den Nest Hub auch dazu...

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...nutzen, um Musik zu hören. Via Tune-In kommen diverse Radiosender in die eigenen vier Wände. Und dank...

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...YouTube Music, das kostenlos nutzbar ist (mit Werbung), können so gut wie alle Songs gestreamt werden. Wer will, kann sich dank der...

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Google Nest Hub

...YouTube-Integration auch noch gleich das passende Musikvideo ansehen.

Google Nest Hub

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Als Küchenhilfe macht der Display-Lautsprecher ebenfalls eine gute Figur. Mit Sprachbefehlen können Rezeptsammlungen durchsucht, Timer eingestellt und Mengenangaben umgerechnet werden – ohne die Hände benutzen zu müssen. Smart-Home-Nutzer kommen ebenfalls....

Google Nest Hub

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...auf ihre Kosten. Am Nest Hub werden alle im vernetzten Eigenheim integrierten Geräte angezeigt. Mit Sprachbefehlen kann ganz einfach...

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...die gewünschte Temperatur einstellen, oder eine...

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...smarte Steckdose einschalten. Wer gegenüber smarten Lautsprechern offen ist und keine Angst vor dem oft zitierten "Spion im Eigenheim" hat, bekommt mit dem Nest Hub ein hervorragendes Gerät, das den Alltag deutlich erleichtern kann.

Zahlreiche Funktionen

Dass der Nest Hub zahlreiche Funktionen bietet, haben wir im Vorstellungsartikel bereits ausführlich beschrieben. Im Test haben wir uns nun angesehen, ob Google die Versprechen auch halten kann. Gleich vorweg: wir wurden nicht enttäuscht. Der Display-Lautsprecher verfügt über den  Google Assistant  und wird ganz einfach per Sprache gesteuert. Damit soll er seine Nutzer im Alltag unterstützen. Zur Aktivierung dient der Befehl „Ok, Google“ oder „Hey Google“. Wie flott und fehlerfrei die Spracheingaben mittlerweile verarbeitet werden, ist wirklich beeindruckend. Selbst schnell gesprochene Sätze oder Befehle, werden im Nu beantwortet oder ausgeführt. Dabei muss man sich nicht einmal extrem nah beim Lautsprecher aufhalten. Selbst aus einigen Metern Entfernung funktioniert die Spracherkennung hervorragend. Hier macht sich Googles extrem lange Erfahrung in diesem Bereich äußerst positiv bemerkbar.

Digitaler Bilderrahmen

Im Standby-Modus dient der Nest Hub als digitaler Bilderrahmen inklusive Wetterinfo und Uhrzeitanzeige. Welche Fotos angezeigt werden sollen, kann man in der Google Foto App am Smartphone einstellen. Alternativ reicht es auch aus, einfach „Hey Google, zeig meine Bilder vom letzten Wien-Aufenthalt“ zu sagen und schon werden die entsprechenden Bilder angezeigt. Die Software erkennt dabei sogar, wenn in einem Album Fotos mehrmals vorkommen und sucht sich dann automatisch das bessere heraus. So gibt es keine störenden Wiederholungen. Im Test funktionierte das sehr gut. Mit dem Befehl „Bildschirm ausschalten“ wird das Display komplett deaktiviert.

>>>Nachlesen:  Google greift mit Nest Hub und Nest Mini an

Alltagshelfer

Bei Wissensfragen gibt es ebenfalls einen klaren Vorteil gegenüber smarten Lautsprechern ohne Bildschirm: Fragt man hier beispielsweise nach der Einwohnerzahl von Paris, werden auch gleich noch weiterführende Informationen und Fotos der Stadt auf dem Display dargestellt. Die Anzeige des Wetterberichts ist grafisch ebenfalls schön aufbereitet. Sollte es in der Früh auf dem Weg zur Arbeit einen Stau geben, wird man darauf auf Wunsch automatisch hingewiesen. So kann man sich gleich eine alternative Route überlegen oder einfach etwas früher aufbrechen. Die Erstellung von Kalendereinträgen ist ebenfalls extrem praktisch. Mit dem Befehl "Hey Google, ich gehe an Tag X im Gasthaus Y essen" wird der Eintrag automatisch erstellt und auch gleich noch im Google-Kalender am Smartphone übernommen. Als Küchenhilfe macht der Display-Lautsprecher ebenfalls eine gute Figur. Mit Sprachbefehlen können Rezeptsammlungen durchsucht, Timer eingestellt und Mengenangaben umgerechnet werden

Musik und Videos

Des Weiteren dient der Nest Hub auch zur Unterhaltung. Via Tune-In kommen diverse Radiosender in die eigenen vier Wände. Und dank YouTube Music, das kostenlos nutzbar ist (mit Werbung), können so gut wie alle Songs gestreamt werden. Auch andere Streaming-Anbieter werden unterstützt. Die Verbindung mit dem eigenen Spotify-Account dauert keine zwei Minuten. Wer will, kann sich dank der YouTube-Integration auch noch gleich das passende Musikvideo ansehen.

Smart Home

Als letzten Punkt haben wir uns noch das Trend-Thema Smart Home vorgenommen. Wer über ein vernetztes Eigenheim verfügt, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Mit dem Nest Hub können alle vernetzten Geräte gesteuert werden, die den Google Assistant unterstützen. Wir haben das mit Produkten von Devolo und  Sonos  ausprobiert. Auf dem Display werden alle im vernetzten Eigenheim integrierten Geräte angezeigt. Mit Sprachbefehlen kann man ganz einfach die gewünschte Temperatur einstellen, das Licht ein- oder ausschalten, die Rollos öffnen oder schließen, die Sonos Soundbar steuern oder eine smarte Steckdose einschalten.

Fazit

Google hat mit dem Nest Hub einen der besten Display-Lautsprecher, die man derzeit kaufen kann, entwickelt. Die Darstellungsqualität, der Funktionsumfang, die Spracherkennung und die hohe Wertigkeit können auf ganzer Linie überzeugen. Beim Sound muss man natürlich Abstriche machen. Hier kann der Nest Hub mit  teuren High-End-Lautsprechern  nicht mithalten. Dafür ist er einfach zu klein. Dennoch ist er durchaus dazu geeignet, um sich Musik anzuhören oder Musikvideos anzusehen. Wer eine Party veranstaltet, sollte ihn aber mit anderen Lautsprechern vernetzen. Wer gegenüber smarten Lautsprechern offen ist und keine Angst vor dem oft zitierten "Spion im Eigenheim" hat, bekommt mit dem Nest Hub ein hervorragendes Gerät, das den Alltag deutlich erleichtern kann. Zumal Google vor wenigen Wochen versprochen hat, dass beim Assistant zur Verbesserung des Algorithmus nur noch nach Einwilligung der Nutzer mitgelauscht wird . Das Preis/Leistungsverhältnis kann sich ebenfalls sehen lassen. Google verlangt für das Gerät 129 Euro.

>>>Nachlesen:  Google fragt um Erlaubnis zum Mithören

>>>Nachlesen:  Amazon bringt fünf neue Echo-Lautsprecher

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