Sony: Preissturz bei PS3 und PSP

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Sony: Preissturz bei PS3 und PSP

Günstigere Konsolen sollen Microsoft und Nintendo unter Druck setzen.

Mit einem Preissturz bei seiner mobilen Spielkonsole wehrt sich Sony in Europa gegen die wachsende Konkurrenz durch Smartphones. Die Playstation Portable (PSP) kostet ab sofort nur mehr 99 Euro, teilte das Unternehmen im Rahmen der Gamescom mit. Zudem senkt Sony den Preis für sein Flaggschiff Playstation 3 weltweit und setzt damit die Konkurrenten Microsoft und Nintendo unter Druck. In Europa kostet die 160 GB Version des Geräts ab sofort nur mehr 249 Euro.

Vita kommt erst 2012
Die neue Billig-PSP wird nur leicht überarbeitet, verfügt aber über keine WLAN-Verbindung. Alle Titel für die älteren Generationen sollen auf dem neuen Gerät laufen. Eine Reihe von Klassikern werden unter dem Namen "PSP Essentials" für je rund 10 Euro verfügbar sein, teilte Sony mit. Als weitere Mobilkonsole bringt der japanische Konzern Anfang 2012 die hochwertigere Playstation Vita für 249 Euro heraus. Damit versäumt Sony in Europa das wichtige Weihnachtsgeschäft.

Neue Konkurrenz
Angesichts der wachsenden Verbreitung von Smartphones sind die Hersteller mobiler Konsolen in den vergangenen Jahren unter Druck geraten - immer mehr Nutzer spielen auf dem immer leistungsfähigeren Taschencomputern. Sony-Rivale Nintendo hatte kürzlich den Preis seiner erst im März eingeführten Nintendo 3DS um rund ein Drittel (auf 170 Euro) gesenkt, um den Verkauf anzukurbeln.

Die Gamescom in Köln ist mit rund 550 Ausstellern eine der größten Computerspielemessen weltweit. Am Mittwoch startet sie mit einem Fachbesuchertag.

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