HP setzt auf ePrint und 3D-Drucker

Boom trotz Smartphones & Co

HP setzt auf ePrint und 3D-Drucker

3D-Technologie ermöglicht Druck von Objekten im Ganzen.

Trotz der rasanten Verbreitung von Inhalten am Bildschirm bleiben Ausdrucke auf Papier offenbar unersetzlich. Das meint zumindest Michaela Novak-Chaid, die bei Hewlett-Packard (HP) Österreich für das Geschäft mit Druckern verantwortlich ist. Sie rechnet damit, dass in den kommenden Jahren noch mehr gedruckt wird als heute. Laut HP-Schätzungen sollen weltweit bis 2013 26. Mrd. Seiten gedruckt werden, sagte Novak-Chaid im APA-Gespräch.

ePrint-Technologie
HP setzt dabei auf die im vergangenen Herbst lancierte Technologie ePrint . Diese ermöglicht das Drucken vom Handy. Kabel und Treiber fallen weg, erforderlich sind lediglich ein E-Mail-fähiges Endgerät und ein Drucker mit Internetzugang. Der Druckauftrag wird per E-Mail bzw. mit einer entsprechenden App versendet. Bei Bedarf kann das Ganze mit einem Code gesichert werden.

Laut Novak-Chaid wurden bis September 2011 weltweit zehn Mio. Drucker mit ePrint Funktion verkauft. Wie viele Geräte in Österreich über die Ladentische gingen, wollte sie nicht verraten. Die Zahlen lägen jedoch im sechsstelligen Bereich, sagte die Managerin.

3D-Drucker
Neben Geräten, die ein Drucken von Handy, IPad und Co ermöglichen, setzt HP auch auf 3D . Neben 3D-Scannern kommen dieser Tage auch 3D-Drucker auf den Markt, die Objekte als Ganzes aus Kunststoff formen können. Interessant ist dies etwa für Architekturbüros. Entwürfe müssten dort "nicht mehr mühsamst aus Papier und Karton hergestellt", sondern könnten gleich "ausgedruckt" werden, erläuterte Novak-Chaid.

Weltweiter Marktführer
HP ist laut Novak-Chaid weltweit die Nummer eins am Druckermarkt. Der Marktanteil bei den Laser- und Tintenstrahldruckern liegt weltweit bei 40 Prozent. In den vergangenen zehn Jahren steigerte HP in dieser Sparte den Umsatz von 19 auf 26 Mrd. US-Dollar. In Österreich kommt jeder zweite Tintenstrahl- und jeder dritte Laserdrucker von dem im kalifornischen Palo Alto sitzenden Unternehmen. Bei Großformatdruckern liegt der Marktanteil bei 60 Prozent. HP beschäftigt in Österreich rund 850 Mitarbeiter.

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