TikTok-Boom geht nahtlos weiter

App birgt aber auch Gefahren

TikTok-Boom geht nahtlos weiter

Während mit FaceApp eine über zwei Jahre alte Anwendung gerade ihren zweiten Frühling erlebt, sieht die Sache bei TikTok (früher Musical.ly) anders aus. Die zum chinesischen IT-Riesen Bytedance gehörende Kurzvideoplattform erfreut sich seit ihrem Europa-Durchbruch Ende 2018 durchgängig enormer Beliebtheit.

Beliebtheit von TikTok wächst nach wie vor

Wie berichtet, landete TikTok im jüngst veröffentlichtem "Jugend-Internet-Monitor 2019" auf Platz 7 der beliebtesten Social-Media-Apps. Während Facebook und Snapchat Verluste hinnehmen mussten, konnte TikTok nochmals um zwei Prozentpunkte zulegen und erreicht einen Wert von 19 Prozent. Damit wird sie von heimischen Jugendlichen fast so häufig genutzt wie der Facebook-Messenger, der auf 26 Prozent kommt.

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Jede Sekunde zählt

Mit der App können 15 bis 60 Sekunden lange (Selfie-)Videos erzeugt werden. Dabei werden meistens Popstars nachgeahmt. Der gewünschte Song läuft im Hintergrund und der Nutzer muss nur seine Lippen bewegen. Mit flotten Tanzeinlagen, witzigen Verrenkungen, einstudierten Choreografien, etc. versucht man dann möglichst viel Aufmerksamkeit zu erlangen. Das Motto von TikTok lautet: “Every second counts” (jede Sekunde zählt).

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Gefahren

Doch wie fast jeder Boom hat auch der TikTok-Hype seine Schattenseiten. So hat eine schweizer* Polizeibehörde unlängst vor Gefahren der Video-App gewarnt. Kinder und Jugendliche würden vermehrt über diese Plattform gemobbt. Die jungen Nutzer würden über TikTok bloßgestellt und beleidigt. Es könne zudem nicht ausgeschlossen werden, dass sich auch Erwachsene mit schlechten Absichten in dem Netzwerk tummelten. Die Polizei rät Nutzern, keine persönlichen Daten wie Namen, Adressen oder Telefonnummern über TikTok zu verbreiten. Außerdem rät sie von allzu freizügigen Videos ab. Den Eltern empfiehlt die Behörde, mit ihren Kindern über die Gefahren von TikTok zu sprechen.

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Externer Link

www.tiktok.com/de/

*Update: 19. Juli: Die Warnung kam von keiner deutschen sondern von einer schweizer Polizeibehörde (Stadt Winterthur).

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