Bezahlmethoden für Online-Casinos

PayPal & Co.

Bezahlmethoden für Online-Casinos

Online-Casinos sind auch eine Möglichkeit, um verschiedenste Glücksspiele auszuprobieren. Viele Anbieter stellen ihren Spielern dabei nicht nur die reinen Casino-Spiele zur Verfügung, sondern weiten das Angebot auf Sportwetten, Automatenspiele und vieles mehr aus. Manche casinobegeisterte Interessenten hält jedoch die immer wieder thematisierte Unsicherheit des Online-Angebots vom Spielen ab. Für viele Menschen ist nicht ersichtlich, wo sich das Casino eigentlich befindet und mit all den Berichten von betrügerischen Websites, Abzocke-Onlineshops und anderen Betrugsmaschen wissen Glücksspieler nicht unbedingt, welches Online-Casino nun sicher sei und welches nicht. Daher ist für sie das Ein- und Auszahlungssystem besonders wichtig. Wenn PayPal angeboten wird, dann muss das Casino doch sicher sein?  Worauf Spieler achten müssen und welche Optionen allgemein recht sicher sind.

Bezahlarten im Internet © pixabay

Foto: Glücksspiele wie Poker lassen sich auch online spielen - Spieler sollten jedoch auf seriöse Zahlungsanbieter achten.

Sichere Zahlungsanbieter bieten Seriosität

Es ist den Abzockseiten im Internet geschuldet, dass viele Menschen schlichtweg vorsichtiger geworden sind. Die Glücksspielbranche ist hiervon unweigerlich betroffen, denn nicht nur gab es schon in Vor-Internetzeiten krude Hinterzimmerangebote, auch heute ist es für viele Glücksspieler nicht so einfach zu sagen, ob ein Online-Casino sicher ist oder nicht. Denn durch die Glücksspielregelungen sitzen die Anbieter zumeist laut Impressum nicht im eigenen Land und die Lizenzen stammen ebenfalls aus Malta, Gibraltar oder Griechenland. Dennoch gibt es für Spielinteressierte eine relativ gute Möglichkeit, die Seriosität des Angebots für sich selbst zu bestimmen: über die Zahlungsoptionen. Gute Casinos bieten mehrere Optionen an, unter anderem Möglichkeiten, die dem interessierten Spieler aus Shops oder Computergames bekannt sind:

PayPal - dieser Zahlungsanbieter hatte damals seine ersten großen Schritte mit eBay gemacht und ist heute aus dem weltweiten Onlinezahlungsverkehr nicht mehr wegzudenken. Der größte Vorteil des Dienstes ist, dass das Onlinekonto eigentlich ein vor das eigene Bankkonto geschaltetes Konto ist. Nutzer müssen Geld auf das PayPal-Konto übertragen, um mit ihm bezahlen zu können. Geldeingänge bleiben ebenfalls auf dem PayPal-Konto, bis diese aufs Bankkonto übertragen werden.

Prepaid-Kreditkarten - etliche Online-Casinos nehmen sogar diese Zahlungsmöglichkeiten an. Bei diesem System ist die Sicherheit gerade bei der Einzahlung auf das Spielkonto gegeben. Der Nutzer muss einen Betrag auf die Kreditkarte übertragen und einzig dieser Betrag kann genutzt werden. Dieser Weg ist im Spielbusiness jedoch noch recht selten; Prepaid-Kreditkarten werden sonst eher auf Urlaubsreisen oder für Onlinegeschäfte genutzt.

E-Wallet - hier gibt es mehrere Anbieter, beispielsweise Skrill und Neteller. Die Anbieter geben die Bankdaten einzig an einen Casinoanbieter weiter, zudem bieten sie die Möglichkeit, angewiesene Gelder wieder zurückzuholen.

Überweisung/Sofortüberweisung - zur Einzahlung eignen sich beide Optionen, doch dauert eine typische Überweisung durchaus mal einige Tage. Die Auszahlung eines Geldgewinns kann ebenfalls durch eine Überweisung erfolgen, die wieder dauert. Spieler haben hier jedoch keinen Schutz.

Generell ist es natürlich so, dass vom bloßen Anschein her nur die Sicherheit hinsichtlich der Einzahlung von Spielgeldern und dem Umgang mit Daten geschätzt werden kann. Die Auszahlung ist in seriösen Casinos kein Problem, dennoch wird sie immer vom Casino selbst angestoßen und kann daher einzig vom Casino selbst zu 100 Prozent versichert werden.

Bieten die Zahlungsanbieter weitere Absicherungen?

Wer PayPal nutzt oder häufiger in Shops bestellt, die mit Amazon Payment zusammenarbeiten, kennen das Prinzip des Käuferschutzes. Geht etwas schief, kommt die Ware nicht oder wird eine miserable Ware geliefert und der Verkäufer ist nicht mehr erreichbar, kümmern sich PayPal oder Amazon um das Problem und der Käufer bekommt sein Geld wieder. Im Bereich des Online-Glücksspiels hat sich seit Ende 2016 jedoch einiges getan:

PayPal - der Anbieter hat seine AGB dahin gehend geändert, dass Online-Glücksspiel nicht mehr abgesichert ist. Die Gründe wurden nie angegeben, doch ist zu vermuten, dass die Aufhebung daraus resultiert, dass Spieler verzockte Gelder über den Käuferschutz wieder eintreiben wollten. Doch hat die Aufhebung einen Vorteil: Seit der Änderung bieten mehr Casinos PayPal als Zahlungsmethode an, da sie nun nicht mehr fürchten müssen, durch Käuferschutz entgangene Spielgelder auszahlen zu müssen. Eine Liste mit Online Casinos mit PayPal lässt sich im Netz mittels Suchanfrage leicht finden.

E-Wallet - andere Anbieter in diesen Bereichen erlauben es, Gelder zurückzuholen. Die Möglichkeit beschränkt sich natürlich nur auf fälschlich eingezahlte Beträge. Wer beispielsweise anstelle von 100,00 Euro eine Einzahlung von 1.000,00 Euro macht, kann diese ausbessern.

Für welches Casino und welchen Anbieter sich ein Spieler auch entscheidet, er sollte immer die AGB beider Beteiligten lesen. Es kann gut sein, dass ein E-Wallet-Anbieter auch Glücksspiele mit einem Käuferschutz beglückt, die Konkurrenz aber nicht.

Was sollte man bei einem Online-Casino beachten?

Neben den Zahlungsmöglichkeiten gibt es noch weitere Wege, um die Seriosität eines Anbieters zu beurteilen:

Offenheit - viele Casinos locken mit Boni. Hier sollte schon vor der Anmeldung klar ersichtlich sein, unter welchen Bedingungen der Boni erspielt werden kann. In der Regel hängt er vom Umsatz ab, hier sind gerne mal sehr "leichte" Spiele ausgeschlossen. Ein Spieler sollte vorher schon wissen, was ihn erwartet.

Lizenz - die Lizenz kann ebenfalls ein Indikator sein, dass das Casino einer Aufsicht untersteht.

Siegel/Label - auch für Casinos gibt es spezielle Label und Siegel, wie beispielsweise das eCOGRA. Tipp: In der Regel sind Siegel mit der entsprechenden Seite verlinkt und führen zu einem Eintrag. Ist das Bild einfach nur eingefügt, ist Vorsicht geboten sein.

Erfahrungen - zu guter Letzt zahlt es sich aus, einfach mal auf die Erfahrung anderer Spieler zu hören oder online nach Spielererfahrungen zu suchen.

Gleichfalls sollte das Casino den Spielerschutz aktiv betreiben und Optionen bieten, der Spielsucht vorzubeugen. Bietet das Casino einen Testaccount an, ist das für Einsteiger auch eine gute Testmöglichkeit. Mit diesem Account kann nicht um Geld, sondern um Punkte gespielt werden. Teils ist es möglich, die Punkte bei der Wandlung in einen echten Account in Geld umzuwandeln.

Bezahlarten im Internet © pixabay

Foto: Die Zahlungssicherheit spielt eine wichtige Rolle.

Fazit - es geht auch ohne Käuferschutz

Obwohl der größte Anbieter PayPal den Käuferschutz bei Glücksspielen aufgehoben hat, besteht das Service weiterhin. Dennoch sollte jeder Glücksspieler darauf achten, welches Angebot er aufsucht und recherchieren, was andere Spieler davon halten.

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