16. Juli 2019 11:47
Sommerhit
König der Löwen: So ist das Remake
König der Löwen: Disney lässt Kult-Figuren realistisch aufleben. 
König der Löwen: So ist das Remake
© oe24

Hakuna Matata, diesen Spruch sagen wir gern: Noch viel lieber verraten wir Ihnen jedoch, dass Disney seinen erfolgreichsten Zeichentrickfilm (spielte 1994 weltweit über 860 Mio. Euro ein) aufmotzt und ab sofort in neuem Gewand ins Rennen schickt. Der Film setzt auf fotorealistische Computeranimation und erzählt die berührende Story Simbas, der seinen Vater Mufasa, „König der Löwen“, verliert – und zu sich finden muss. Wie im Original gibt’s nur Tiere, aber Superstars leihen ihnen ihre Stimmen!

König der Löwen: Gleiche Geschichte

Das bleibt gleich. Die Geschichte ist dieselbe wie beim originalen Erfolgsfilm. Simba (englischer Sprecher: „Atlanta“-Star Donald Glover alias „Childish Gambino“) sucht seinen Platz im ewigen Kreislauf des Lebens. Sein Papa Mufasa („Darth Vader“-Legende James Earl darf nach 1994 wieder als Oberhaupt ran) gibt dem aufmüpfigen Prinzen und zukünftigen König Weisheiten auf den Weg mit – die kann er auch brauchen, als sein Onkel Scar (zum Fürchten: „12 Years A Slave“-Mime Chiwetel Ejiofor) das Familienglück sabotiert.

Emotionen

Taschentücher bereithalten: Simba verliert seinen Vater bei einem tragischen Unfall (unvergessenes Zitat: „Lang lebe der König!“). Der junge Löwe flieht und trifft auf Warzenschwein Pumbaa (genial: Seth Rogen) und Erdmännchen Timon (zum Schreien lustig: Billy Eichner), die ihn mit ihrer gleichgültigen Lebensweise anstecken. Es lebt sich sehr gelassen – bis Simbas Jugendfreundin Nala (gesprochen von Superstar Beyoncé) auftaucht und ihn überredet, seinen rechtmäßigen Platz einzufordern. Na, haben Sie schon Gänsehaut? Wenn nicht, lassen spätestens diese Songs keinen kalt: „Der Ewige Kreis“, „Hakuna Matata“ oder „Kann es wirklich Liebe sein“ versprechen – wie immer –Emotionen pur.

Alt und neu im Vergleich

Das ist neu: Regisseur Jon Favreau krallt sich neben dem starken Hollywood-Ensemble auch das originale Soundtrack-Genie Hans Zimmer. Elton John, der ebenso 1994 den Ton angab, darf sogar mit seinem neuen Song „Never Too Late“ ran. Auch Beyoncés „Spirit“ macht Laune – zur Draufgabe produzierte Pharrell Williams (war auch Rogens Stimmtrainer) fünf Songs der Filmmusik. Das bleibt: „Der König der Löwen“ ist ein Film, der seinesgleichen sucht. Songs, Story, Stimmung: Ein Vierteljahrhundert später erwacht Afrikas Savanne bildgewaltig zum Leben, die Tiere bekommen ein (scheinbar echtes) Gesicht. „Es heißt, die Sorgen, bleiben dir immer fern“ – das glauben wir Simba, Timon und Pumbaa nur allzu gerne. Ab 17. Juli im Kino zu sehen!

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