Glühbirne als Trophäe für Senta Berger

Diagonale 2011

Glühbirne als Trophäe für Senta Berger

Peter Kogler gestaltete die Auszeichnung für den Großen Schauspielpreis.

Es war eine schwarze Glühbirne, die Senta Berger Dienstagabend, 22.3., bei der Eröffnung des Grazer Filmfestivals Diagonale überreicht bekam: Die Trophäe für den Großen Schauspielpreis, der heuer zum vierten Mal verliehen wurde. Senta Berger meinte in ihren Dankesworten: "Mit dieser schönen Ehrung schließt sich für mich ein Kreis."

Lebenswerk-Preis
Gabriele Flossmann, die auch der Jury angehörte, betonte, dass der Preis "nicht nur für das bisherige Lebenswerk, sondern auch für das künftige" verliehen werde. Sie würdigte Senta Berger als eine Darstellerin, die Filme "optisch wie schauspielerisch" bereichert habe.

Hätte gerne wichtigere Rollen gehabt
"Was für ein aufregender Moment", meinte die prämierte Künstlerin, als sie die von Peter Kogler gestaltete, pokalähnliche Auszeichnung in Form einer stilisierten Glühbirne entgegennahm. "Der alte Kinderwunsch, in der Heimat und von der Heimat anerkannt zu werden, verflüchtigt sich ja nicht", so Senta Berger. Die gebürtige Wienerin betonte, sie hätte gern "in diesem Land mehr und wichtigere Rollen angenommen, als sich angeboten haben".

"Ich bin gerührt und ich danke Ihnen."
Die Preisträgerin würdigte auch die "neue Generation" von Filmschaffenden, die, anders früher, "Filme machen, in denen es um uns geht, um uns heute". Für sie sei immer festgestanden, dass sie Schauspielerin werden möchte, so Berger. Nach einem kleinen Rückblick auf ihre Kindheit und Jugend in Wien schloss sie mit den Worten: "Ich bin gerührt und ich danke Ihnen."

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