Filmstars der Woche

Film-Highlights

Horror, Action und Helden-Epos im Kino

Daniel Radcliffe, Liam Neeson und ein Haufen Piraten locken ins Kino.

Gerade pünktlich zu Osterferienbeginn hat der Wettergott Petrus seine Schleusen geöffnet und lässt es wie aus Kübeln regnen. Somit ist das Wetter am kommenden Wochenende nicht sonderlich geeignet für Outdoor-Aktivitäten. Dafür hat aber das Kinoprogramm einiges zu bieten. Daniel Radcliffe in "Die Frau in Schwarz", oder etwa Liam Neeson als Göttervater Zeus in "Der Zorn der Titanen" und ein Haufen 3D-animierter Piraten würden sich über zahlreiche Besucher in den heimischen Lichtspielhäusern freuen. Hier nun die Filmstarts der Woche.

"Was  weg is, is weg"
(D 2012, 88 min)
 Regie: Christian Lerch
Mit: Florian Brückner, Maximilian Brückner, Nina Proll
Alles dreht sich um die Bauernsöhne Lukas, Hansi und Paul. Sie wollen weg: Lukas hat seinen Rucksack gepackt, um als Greenpeace-Aktivist die Welt zu retten. Hansi will lieber seine neues Mobiltelefon (damals noch ein fast koffergroßes Monstrum) im roten Sportwagen spazieren fahren, als Versicherungen zu verkaufen. Und Paul möchte nach Hause auf den elterlichen Bauernhof, wo die beiden Alten den nach einem rätselhaften Unfall ins Koma gefallenen Onkel pflegen. Doch dann kommt ihnen ein anderer Unfall in die Quere. (Web: www.waswegisisweg.senator.de)

"Sams im Glück"
(USA 2012, 95 min)
Regie: Peter Gersina
Mit: Christine Urspruch, Ulrich Noethen, Eva Mattes
Das Sams - frech, verfressen und vorlaut. Kinder finden das kleine, rothaarige Wesen gut und auch Erwachsene haben ihren Spaß. "Sams im Glück" ist der dritte Kinofilm nach den Büchern des Bamberger Erfolgsautors Paul Maar. Seit zehn Jahren wohnt das Sams nun bei Familie Taschenbier - und genau da liegt das Problem. Denn nach der Samsregel 418 verwandelt sich Bruno Taschenbier selber langsam in so einen moppeligen Vielfraß. Was für ein Chaos! Und ein herrlicher Kinospaß für die ganze Familie. (Web: www.samsimglueck-film.de)

"Die Frau in Schwarz"
(GB/CND/S 2012, 95 min)
Regie: James Watkins
Mit: Daniel Radcliffe, Ciarán Hinds
Die für Kinder völlig ungeeignete Gruselgotik beruht auf Susan Hills 1983 erschienenem gleichnamigen Erfolgsroman. "Die Frau in Schwarz" wurde bereits Ende der 1980er für das Fernsehen bearbeitet und bildet seit mehr als 20 Jahren die Grundlage für einen Bühnenhit im Londoner West End. Die Geschichte um den verwitweten, alleinerziehenden jungen Anwalt, der rund um ein verlassenes Herrenhaus unheimliches Kindersterben aufdeckt, ist bei Regisseur James Watkins ("Eden Lake", 2008) in guten Händen. Genüsslich und gekonnt erzählt der 1978 geborene Regisseur das psychologisch motivierte Geschehen um Verlust, Trauer und Rache mittels einer opulenten, tatsächlich Gänsehaut hervorrufenden Orgie klassischer Genre-Versatzstücke. (Web: frauinschwarz-derfilm.de)

"Die Summe meiner einzelnen Teile"
(D 2011, 109 min)
Regie: Hans Weingartner
Mit: Peter Schneider, Timur Massold
Martin befand sich als Mathematiker auf Karrierekurs, war arriviert, liiert. Am Ende steht der Zusammenbruch und der Klinikaufenthalt, wie Weingartner in Rückblicken erahnen lässt. "Es geht vorwärts", tönen die Phrasen der Aufmunterung von einer verständnislosen Umgebung. Nach der Entlassung aus der Psychiatrie folgt erst der wirkliche Absturz, der Rückzug in Berlin-Marzahn. Martins Paranoia nimmt zu, er landet schließlich auf der Straße und wird zu jemandem, der automatisch gedutzt wird. In einem Abbruchhaus lernt er schließlich den ukrainischen Buben Viktor kennen. Nach einer längeren Annäherungsphase via Wettrülpsen werden die beiden Freunde und landen schließlich im Wald. Dort beginnen sie ein Hüttenleben jenseits der Zahlenkolonnen und durchstreifen Wiesen und Felder. Das neoromantische Naturglück ist jedoch nur von kurzer Dauer, Sein und Schein verwischen. (Web: summemeinerteile.de)

"Die Piraten ! - Ein Haufen merkwürdiger Typen 3D"
(GB 2011, 88 min)
Regie: Peter Lord, Jeff Newitt
Die animierte Piratentruppe sorgt für Schrecken. Dabei erweist sich der stolze Piratenkapitän mit seinem rotblonden Bart als Anführer einer Gurken-Mannschaft, vor der eigentlich niemand Angst haben muss. Als ihr Chef, dem Hugh Grant im Original seine Stimme leiht, sich in einer Art Castingshow um den Titel "Pirat des Jahres" bewirbt, wachsen die Freibeuter über sich hinaus. Sie stranden im nebeligen London, bekommen es mit einer rabiaten Queen Victoria zu tun, und treffen auf einen jungen, unglücklich verliebten Wissenschafter namens Charles Darwin, der weniger an Evolution denkt als an Intrigen. (Web: www.piraten-derfilm.de)

"What is Love"
(A 2012, 80 min)
Regie: Ruth Mader
Ruth Maders  zeigt den (Liebes-)Alltag von fünf Menschen beziehungsweise Paaren, die zusammenhanglos aneinander geschnitten werden. Verstärkt wird das durchwachsene Gefühl durch die formal strenge Aufnahmetechnik: Kein Schwenk, kein Zoom, lediglich subjektive Kamera, die ab und zu einen Protagonisten verfolgt. Der Formalismus löst dabei immer wieder die Frage nach Inszenierung oder dokumentarischer Intention aus, das Grundgerüst der fünf Episoden könnte beiden Formen Rechnung tragen. (Web: www.whatislove-derfilm.at)

"Zorn der Titanen 3D"
(USA 2012, 99 min)
Regie: Jonathan Liebesman
 Mit: Liam Neeson, Sam Worthington, Ralph Fiennes, Rosamund Pike
Perseus, der als Gott geborene, als Mensch aufgewachsener Filius des Götterkönigs Zeus, möchte sich eigentlich seinem Leben als Fischer widmen. Doch die Dinge stehen nicht zum Besten, schließlich ringen die Götter weiterhin mit den Titanen um die Macht. Perseus muss nicht nur seinen Vater Zeus, sondern auch die Menschheit retten.   (Web: wrathofthetitans.warnerbros.com/index.html)

Diashow: Die Top-Filmstarts 2012

Die Top-Filmstarts 2012

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