Kino-Highlights

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Die Kino-Highlights der Woche

Heiße Männer strippen in "Magic Mike" & Paul Rudd wird zu Ant-Man.

Endlich wieder neuer Film-Stoff für alle Comic-Fans und diesmal sogar eine kleine Abwechslung von Captain America, Thor und den Fantastic Four. Denn: Ant-Man ist endlich zurück! Paul Rudd und Michael Douglas brillieren in einem spannenden, aber nicht minder witzigen Action-Spektakel rund um den kleinsten Superhelden der Welt.

Channing Tatum, Joe Manganiello, Matt Bomer und Konsorten ziehen im Stripper-Drama "Magic Mike XXL" blank und zeigen ihre Muskel-Bodys. Besonders anspruchsvoll oder oscarreif ist der Streifen zwar nicht, aber wenigstens schön zum Anschauen - immerhin etwas.

oe24.at hat für Sie die Kino-Highlights der Woche im Überblick:

Ant-Man
USA 2015, 115 min
Regie: Peyton Reed
Mit: Paul Rudd, Michael Douglas, Evangeline Lilly, Corey Stoll,
Hayley Atwell

http://de.marvel.com/ant-man

Im Jahr 1962 erschien die Figur des Ant-Man erstmals in einem US-Marvel-Comic. Jetzt schickt sich der Superheld, der bei minimaler Größe über maximale Kräfte verfügt, an, die Kinoleinwände weltweit zu erobern. In der Hauptrolle des Ant-Man zu sehen ist US-Schauspieler Paul Rudd, der bisher vor allem durch Rollen in Komödien wie "Immer Ärger mit 40" auf sich aufmerksam machte. Den Mentor des Ant-Man gibt Michael Douglas, der auftritt als der Wissenschafter Dr. Pym. Zusammen versuchen sie zu verhindern, dass die Geheimnisse hinter dem Kostüm des Ant-Man in den falschen Händen Unheil über die Menschheit bringen. Das Abenteuer des Ameisenmannes kommt in 3D in die Kinos.

Video zum Thema: "Ant Man" - witziges Comic-Spektakel



Kartoffelsalat
D 2015
81 min
Regie: Michael David Pate
Mit: Freshtorge, Otto Waalkes, Dagi Bee, Jenny Elvers, u.a.

http://kartoffelsalat-film.com

Sonderlich beliebt ist Leo Weiß nicht im Bunde seiner Klassenkameraden. Und das, obwohl Leo doch der Älteste ist. Seine Leistungen in der Schule sind wenig befriedigend, also wird er von den Eltern auf eine andere Schule geschickt. Dort verknallt sich Leo in die tussige "Perle", findet ansonsten jedoch nur in zwei Außenseitern neue Freunde. Dann aber bricht ein seltsamer Virus unter den Schulkameraden aus, und endlich kann Leo einmal unter Beweis stellen, was eigentlich alles in ihm steckt. Michael David Pates verrückte Schulkomödie ist besetzt mit YouTube-Stars wie Freshtorge, der bekannte Gesichter wie Otto Waalkes und Jenny Elvers um sich schart.


Becks letzter Sommer
D 2015, 99 min
Regie: Frieder Wittich
Mit: Friederike Becht, Christian Ulmen, Nahuel Pérez Biscayart,
Rainer Reiners, Lucas Reiber

www.becksletztersommer.de

Mit seinem Debütroman "Becks letzter Sommer" gelang dem jungen Münchner Autor Benedict Wells 2008 auf Anhieb der Durchbruch. Mit Christian Ulmen in der Hauptrolle wurde die Geschichte über den frustrierten Lehrer und verhinderten Rockstar Beck jetzt für das Kino verfilmt. Der Film von Regisseur Frieder Wittich ("13 Semester") bleibt allerdings hinter seiner viel gelobten Vorlage zurück. Ulmen verleiht dem vom Leben enttäuschten Beck zwar wunderbar tragikomische Züge. Doch vor allem in der ersten Hälfte des Films lahmt das Drehbuch (Oliver Ziegenbalg/Frieder Wittich).


Video zum Thema: Ulmen in "Becks letzter Sommer"


Magic Mike XXL
USA 2015, 116 min
Regie: Gregory Jacobs
Mit: Channing Tatum, Matt Bomer, Amber Heard, Elizabeth Banks, Jada
Pinkett Smith

www.film.info/magicmikexxl

Drei Jahre nach dem Erfolg der Stripper-Story "Magic Mike" kehrt Schauspieler Channing Tatum wieder leicht bekleidet auf die Kinoleinwand zurück: In der Fortsetzung "Magic Mike XXL" will der frühere Stripper Mike (Tatum) mit seinen damaligen Kollegen eine letzte Show bei der Stripper-Messe in Myrtle Beach geben - und macht sich dazu mit ihnen auf die Reise dorthin. Matthew McConaughey, der im Original aus 2012 als schmieriger Clubbesitzer zu sehen war, fehlt schmerzlich in dem überlangen, substanzlosen Film. Die Regie übernahm statt Steven Soderbergh dessen Regieassistent Gregory Jacobs.




Taxi Teheran
IRAN 2015, 82 min
Regie: Jafar Panahi
www.taxi.weltkino.de

Trotz Berufsverbot macht Jafar Panahi weiter. Erneut drehte der iranische Regisseur einen Film im Verborgenen, aber voller Humor und Lebensfreude. Er selber sitzt in "Taxi Teheran" im Taxi und fährt seine Gäste durch die Stadt. Dabei entwirft er ein vielschichtiges Kaleidoskop der Gesellschaft. Er behandelt Themen wie Todesstrafe, Frauenrechte und Zensur. Dabei strahlt "Taxi Teheran" aber eine unglaubliche Energie aus. Vor allem aber ist beeindruckend, wie viel künstlerische Freiheit sich Panahi trotz seiner stark eingeschränkten Mittel erarbeitet. Bei der diesjährigen Berlinale gab es dafür den Goldenen Bären für den besten Film.