Die Filmstarts der Woche

Filmstarts

Die Kino-Highlights der Woche

Oscarverdächtig: Denzel Washington und Daniel Day-Lewis locken ins Kino.

Die Wetterprognose meint, es wird am Wochenende bitter kalt. Die aktuellen Filmstarts gehen vom Gegenteil in den heimischen Lichtspielhäusern aus und prognostizieren heiße Stunden. Mit dem Oscar-Favoriten "Lincoln", dem Action-Streifen "Flight" und der Alterskomödie "Quartett" ist für jenen Geschmack etwas dabei. Hier nun die Filmstarts im Überblick.

"Lincoln"
(USA/IND 2012, 152 min)
Regie: Steven Spielberg
Mit: Daniel Day-Lewis, Joseph Gordon-Levitt, Tommy Lee Jones
In seinem hochkarätig besetzten Historiendrama konzentriert sich Steven Spielberg auf die letzten vier Monate im Leben von Abraham Lincoln (1809-1865). Dabei schildert der Regisseur die Monate vor 150 Jahren, die mitten im Bürgerkrieg zur Befreiung der Sklaven in den USA führten. Daniel Day-Lewis gibt in der Titelrolle eine grandiose Vorstellung ab, die bereits mit einem Golden Globe und einer Oscarnominierung in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller" belohnt wurde. Insgesamt ist "Lincoln" für zwölf Oscars nominiert.  (Web: www.thelincolnmovie.com)

"Gangster Squad"
(USA 2012, 113 min)
Regie: Ruben Fleischer
Mit: Sean Penn, Ryan Gosling, Emma Stone
Mickey Cohen ist ein skrupelloser Gangsterboss, der im Jahr 1949 Los Angeles beherrscht. Und er verdient auch an allen illegalen Geschäften mit: Drogen, Waffenhandel, Prostitution. Er ist so einflussreich und seine Schlägertruppe so gnadenlos, dass er selbst Polizei und Politiker kontrolliert. Doch nicht alle spielen mit. Beim LAPD gibt es eine kleine, geheime Einheit um Sgt. John O'Mara und Jerry Wooters, die Cohens Imperium zerschlagen wollen. Der Film von Ruben Fleischer erzählt von der Jagd des LAPD auf einen der gefährlichsten Mafiosi.  (Web: gangstersquad.warnerbros.com)

"Flight"
(USA 2012, 138 min)
Regie: Robert Zemeckis
Mit: Denzel Washington, John Goodman, Don Cheadle
 Ein Flugzeugabsturz, bei dem sich im Kino der Magen umdreht. Whip Whitaker (Denzel Washington) wagt ein riskantes Landemanöver, die meisten Passagiere überleben. Er wird als Held gefeiert, doch die Fassade bricht schnell zusammen. Der Pilot ist mit Drogen und Alkohol längst auf dem eigenen Crash-Kurs. Mit "Flight" serviert Robert Zemeckis ("Forrest Gump", "Verschollen - Cast Away") eine Mischung aus Katastrophenkino, Suchtdrama und Gerichtsthriller. Washington zieht alle Register, vom coolen Teufelskerl im Cockpit bis zum verkaterten Verlierer. Die Oscar-Nominierung hat er zurecht verdient. (Web: www.flight.studiocanal.de)

  "Quartett"
(GB 2012, 98 min)
Regie: Dustin Hoffman
Mit: Maggie Smith, Michael Gambon, Billy Connolly, Sheridan Smith
Filme übers Älterwerden stehen derzeit hoch im Kurs. So hat sich Dustin Hoffman für sein Regiedebüt eine Dokumentation über Giuseppe Verdis Altenheim für Musiker zum Vorbild genommen. Es geht um betagte Opernsänger und Diven und um ihre Nöte, Enttäuschungen, die schmerzliche Erkenntnis der eigenen Vergänglichkeit sowie Liebe und Freundschaft. Idyllisch in die englische Landschaft eingebettet zeigen in dieser charmanten Komödie Schauspieler wie Maggie Smith oder Michael Gambon als teils exzentrische Bewohner der Seniorenresidenz, dass man auch mit über 70 Jahren noch zu Höchstleistungen fähig ist. (Web: www.quartett-derfilm.de)

"Movie 43"
(USA 2013, 94 min)
Regie: Peter Farrelly, Elizabeth Banks, Steven Brill, u.a.
Mit: Richard Gere, Hugh Jackman, Halle Berry, Kate Winslet
Nichts für sensible Gemüter: Die A-Riege Hollywoods hat sich hier keineswegs für einen romantischen Ensemblefilm zusammengetan, sondern für ein tiefschwarzes Comedy-Kurzfilmprojekt. Mehr Stars und derbe Sprüche wird man wohl so schnell nicht mehr in 94 Minuten versammelt finden. Hier wirken Stars wie Kate Winslet, Uma Thurman, Hugh Jackman, Richard Gere und Halle Berry mit, um nur einige zu nennen. Die Gags sind unter der Gürtellinie angesiedelt - und das reichlich. Halle Berry und Stephen Merchant treiben es in dem altbekannten Spiel "Pflicht oder Wahrheit" viel zu weit. Gerard Butler macht als gehässiger und obszöner Kobold seinen Entführern Johnny Knoxville und Sean William Scott das Leben zur Hölle. Und Hugh Jackman trägt Hoden statt eines Adamsapfels. 8Web: whatismovie43.com9

"Blank City"
(USA 2010, 94 min)
Regie: Celine Danhier
Celine Danhier erzählt in dieser Doku vom heruntergekommenen, in Sachen Kunst aber höchst vitalen New York der späten 70er und frühen 80er Jahre. Es geht um die Underground-Bewegungen des "No Wave Cinema" und des "Cinema of Transgression", deren Filme mit sehr geringem Budget, teils in Zusammenarbeit mit Musikern und Künstlern gedreht wurden. In ihrem Porträt dieser Szene lässt die Regisseurin Kult-Filmemacher wie Jim Jarmusch ("Broken Flowers") und John Waters ("Hairspray") genauso zu Wort kommen wie die HipHop-Legende Fab 5 Freddy, den Schauspieler Steve Buscemi oder den Musiker Thurston Moore. Der Soundtrack zur Dokumentation umfasst legendäre Bands und Künstler wie Sonic Youth, Patti Smith und Television. (Web: www.blankcityfilm.com)

"Indian Dreams"
(AUT 2012, 91 min)
Regie: Walter Größbauer, Claudia Pöchlauer
Wie im Wandeln zwischen Traum und schonungsloser Realität folgt die österreichische Dokumentation "Indian Dreams" von Walter Größbauer und Claudia Pöchlauer dem Phänomen Indien. Ein junger Inder namens Bhupinder Chauhan folgt hier seinem Traum, er tritt die lange Reise von Delhi in den Süden an. Seit seiner Kindheit träumt er vom Meer, von den Wellen und der Brandung. Neugierig und lebenshungrig lernt der Inder viele Menschen kennen und erfährt von ihrem Schicksal.

Diashow: Die Kino-Highlights des Jahres 2013

Die Kino-Highlights des Jahres 2013

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